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Dortmund-Ems-Kanal

Wasserschutzpolizei fährt verstärkt Streife

Münster

Zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer zieht es bei der aktuellen Hitze an den Kanal. Damit es nicht zu Zwischenfällen kommt, fährt die Wasserschutzpolizei aktuell verstärkt Streife.

Von Martin Kalitschke

Die Wasserschutzpolizei fährt derzeit verstärkt Streife. Foto: IMAGO/Udo Gottschalk

Die hochsommerliche Witterung treibt Wasserratten und Sonnenanbeter in Scharen an den Dortmund-Ems-Kanal. Damit sich Schwimmende und Schiffe nicht in die Quere kommen, fährt die Wasserschutzpolizei seit ein paar Tagen verstärkt Streife, berichtete am Donnerstag eine Sprecherin der in Duisburg ansässigen Behörde.

Zu größeren Zwischenfällen sei es bislang nicht gekommen – was auch auf die starke Präsenz der Wasserschutzpolizei zurückzuführen sei, wie die Sprecherin betont. Die Beamtinnen und Beamten würden bereits frühzeitig Badende im Wasser und am Ufer ansprechen, wenn sie das Gefühl haben, dass deren Verhalten gefährliche Folgen haben könnte. Dabei würden sie zumeist auf großes Verständnis stoßen.

Schwimmer sollen in Ufernähe bleiben

Grundsätzlich sei Schwimmen im Dortmund-Ems-Kanal zwar verboten, es werde aber geduldet, so lange die Badenden nicht mit dem Schiffsverkehr in Konflikt geraten. Die Sprecherin betont, dass Schiffe mehrere Hundert Meter benötigen, um bei einer Gefahr durch Schwimmende zum Stillstand zu kommen. Auf Null Toleranz stoße es bei der Behörde, sollten Personen von einer der Brücken in den Kanal springen. Zugleich appelliert sie, dass sich nur Personen im Kanal bewegen sollten, die sichere Schwimmer sind – und dass diese in Ufernähe bleiben sollten.

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