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Prozess am Landgericht

Drei Jahre Freiheitsentzug für „Burger King“-Räuber

Münster

Das ging schneller als erwartet: Obwohl noch ein weiterer Verhandlungstag angesetzt war, ging der Prozess gegen den 29-Jährigen, der im Februar die Burger-King-Filiale an der Steinfurter Straße überfallen hatte, am Donnerstag zu Ende – mit einer Anordnung des Richters.

Martin Kalitschke

In dieser „Burger King“-Filiale an der Steinfurter Straße hat ein 29-Jähriger mit einem Komplizen im Februar einen Überfall verübt. Foto: Matthias Ahlke

Überraschend schnell ist am Donnerstag der Prozess gegen einen 29-jährigen Münsteraner zu Ende gegangen, der im Februar an einem bewaffneten Überfall auf die „Burger King“-Filiale an der Steinfurter Straße beteiligt war. Vor dem Landgericht wurde er zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Der Richter ordnete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Ein halbes Dutzend Gäste hielt sich in der Nacht auf den 21. Februar im „Burger King“ auf, als der 29-Jährige mit einem weiteren Täter in die Filiale stürmte. Der 29-Jährige hielt die Gäste mit vorgehaltener Schreckschusswaffe in Schach, der andere Täter erbeutete aus dem Tresor rund 4200 Euro. Der jetzt Verurteilte hatte eingeräumt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein – allerdings nur, weil er von einem Bekannten unter Druck gesetzt worden sei.

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