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Prozess am Landgericht

Drei Jahre Haft nach Überfall auf Supermarkt

Münster-Nienberge

Ende Februar wurde ein Supermarkt in Nienberge überfallen. Jetzt wurde einer der Täter verurteilt – zu dem anderen gibt es allerdings noch keine neue Erkenntnisse.

Anna Spliethoff

Der Angeklagte wurde im Landgericht zu drei Jahren Haft verurteilt. Foto: dpa

Im Februar haben zwei Männer einen Supermarkt am Von-Schonebeck-Ring überfallen. Einer der Täter musste sich jetzt vor dem Landgericht Münster verantworten.

Es war ein kurzer Prozess: Bereits am ersten Verhandlungstag kam es zur Verurteilung des 24-jährigen Mannes aus Münster. Er wurde vom Richter zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, wie eine Sprecherin auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte.

Schweigen zum Komplizen

Der 24-jährige Münsteraner war angeklagt, Ende Februar gemeinsam mit einem Mittäter den Supermarkt in Nienberge überfallen zu haben. Die beiden Täter seien laut einer Mitteilung des Landgerichts zusammen mit einem Auto zu dem Supermarkt gefahren. Den Überfall selbst hat dann nur ein Täter verübt.

Über diesen Mittäter wurde auch in der Hauptverhandlung nichts weiter bekannt. „Der Angeklagte hat nichts zu dem Mittäter gesagt“, betont die Sprecherin des Gerichts. Der 24-Jährige selbst hat während des Überfalls im Fluchtwagen vor dem Supermarkt gewartet. Er zeigte sich bei der Verhandlung in Bezug auf den gesamten Raubüberfall sowie seine Rolle geständig.

Mit Revolver gedroht

Der Mittäter ist demnach vermummt in die Büroräume des Ladenlokals eingedrungen. Dort hat er – so hieß es bereits in der Anklage – einen Angestellten mit einem Revolver bedroht, um an die Tageseinnahmen zu gelangen.

Der Angestellte habe dem Täter daraufhin 7000 Euro übergeben. Daraufhin sei der Mittäter zu dem Angeklagten ins Auto gesprungen. Sie sind schließlich in Richtung Feldstiege verschwunden.

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