Von Münster nach Solferino

DRK schickt „Licht der Hoffnung“ auf die Reise

Münster

Ein Licht der Hoffnung wird auch in der Corona-Pandemie von Münster bis nach Solferino in Italien auf die Reise geschickt. Erinnert werden soll an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Beim DRK-Landesverband in Münster wurde jetzt die Ölfackel entzündet.

wn

Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch entzündeten die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe an der Sperlichstraße. Foto: DRK

Seit 1992 erinnern Tausende von Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Wegen der Corona-Pandemie muss die Fiaccolata in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Unter dem Motto „Licht der Hoffnung“ hat nun der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine Fackel von Münster Richtung Solferino auf den Weg gebracht.

Gestartet wurde die Aktion am „Weltrotkreuztag“ am Samstag, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant: Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Jugendrotkreuz-Landesleiter Sören Wiebusch entzündeten die Ölfackel auf dem Gelände des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe an der Sperlichstraße in Münster. Anschließend radelten sie zum Domplatz, wo sie das Feuer Mitgliedern der DRK-Einsatzstaffel Westfalen übergaben.

Dank vom NRW-Gesundheitsminister höchstpersönlich

Diese sorgten für den Weitertransport nach Hörstel-Riesenbeck, Sitz des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land. Auf dem „Balkon des Münsterlandes“ übergab Christian Kleinberns, Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, die Fackel an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der sie anschließend an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe, weitergab. Karl-Josef Laumann bedankte sich bei allen DRK-Helferinnen und -Helfern für ihr humanitäres Engagement, aktuell insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Krise.

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