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Die Rapperin „Skuff Barbie“ lebt in Coerde

Durchgeboxt und gewonnen

Münster-Coerde

Rap als Musik von den harten Jungs mit den zarten Mädels – mit diesem Bild will Penélope Abaga Ayingono aus Coerde brechen. Als Rapperin „Skuff Barbie“ laviert die 23-Jährige in ihren Texten zwischen Gesellschaftskritik und Hedonismus – und hat damit international Erfolg.

Von Timo Gemmeke

„Ich spiele bewusst mit Rollenbildern und drehe sie um“, sagt die Rapperin „Skuff Barbie“, die in Kinderhaus aufgewachsen ist. Mittlerweile werden ihre Songs auf Streamingportalen rauf und runter gespielt. Foto: Patrick Milky Eisenhut

Das Wort „skuff“ steht im Englischen für Kratzer oder Schramme. Und Barbie, das ist die blonde, allen Schönheitsidealen folgende Puppenfigur, die seit den 1960ern in den Kinderzimmern der ganzen Welt zu finden ist. Ihr Künstlername, sagt Penélope Abaga Ayingono, soll genau diesen Widerspruch vereinen. „Skuff Barbie steht für eine Frau mit Ecken und Kanten. Ich will nicht in Schubladen denken. Auch wenn ich manchmal Umwege gehe, hat mich das letztlich nur stärker gemacht.“

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