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Info-Tag im Naturkundemuseum

Ehrenamtsforum: Naturforscher stellen sich vor

Münster

Die Naturforscher des LWL können viel - aber nicht jedem einzelnen Käfer hinterherkrabbeln. Das ist eher was für die zahlreichen ehrenamtlichen Naturforscher. Am 22. Oktober kann man sie kennenlernen.

Beim Ehrenamtsforum im Naturkundemuseum zeigen Vereine und Arbeitskreise, was sie in Sachen Naturforschung draufhaben. Das Archivbild zeigt den Stand des „AK Libellen NRW“. Foto: LWL/Steinweg

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt zu seinem dritten naturkundlichen Ehrenamtsforum am kommenden Samstag (22. Oktober) von 13 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Straße 285 ein. Klaus Baumann, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung, eröffnet die Veranstaltung um 13 Uhr im Planetarium.

Geplant ist laut Pressemitteilung ein Tag mit Vorträgen, Informationsständen und Gesprächen, bei denen sich naturkundliche Arbeitskreise und Vereine präsentieren – aus Bereichen wie Ornithologie, Libellenkunde, Botanik, Paläontologie oder Astronomie. Die Standorte der Vereine sind im Museum verteilt, sodass der Besuch der Ausstellungen gleichzeitig möglich ist.

Unterstützung ist wichtig

Der Tag ist nicht nur für erwachsene Naturfreunde gedacht, er richtet sich auch an die jüngeren Besucherinnen und Besucher. Damit will der LWL die Bedeutung ehrenamtlicher Naturforschung unterstreichen, mit der das Museum schon seit 130 Jahren gemeinsam Projekte durchführt. „Die Unterstützung durch Ehrenamtliche ist wichtig, um die Natur Westfalens zu erforschen, zu dokumentieren und wertvolle Belege für Sammlungen zu bewahren und in Ausstellungen zu zeigen“, betont LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann.

Die Themen der Infostände sind dabei so vielfältig wie die Vereinslandschaft: So geht es unter anderem um die Jugendarbeit im Naturschutzbund, die regionale Erdgeschichte Westfalens sowie Fossilien und paläontologische Arbeitstechniken. Andere Stände informieren über die heimische Artenvielfalt, die Arbeit mit Spinnen, Käfern und Libellen, die Fauna am Heiligen Meer oder die Pilze im Münsterland. Andere zeigen anhand von Kartierungsprojekten, wie das Wissen über das Vorkommen, die Verbreitung und die Biologie von Tier- und Insektenarten verbessert werden kann. An dem Tag lässt sich Naturforschung hautnah erleben, und er regt zum Mitmachen an. Für alle Museumsgäste ist an diesem Tag der Eintritt frei.

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