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Zwölf Kolonnen zur Bekämpfung

Eichenprozessionsspinner: Münsteraner können Nester melden

Münster

Der Eichenprozessionsspinner ist wieder auf dem Vormarsch. Die Stadt hat ihren vorbeugenden Einsatz gegen die Raupen beendet, jetzt stehen Kolonnen zum Absaugen von Nestern bereit. Münsteraner können online melden, wo sie Nester entdecken.

In Münster stehen zwölf Hubsteiger- und Bodenkolonnen bereit, die die Nester absaugen. Foto: Peter Sauer (Archivbild)

Die Stadt hat für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) den Online-Dienst "Mängelmeldung" erweitert. Münsteraner, die Gespinste oder Raupenprozessionen an Eichen auf öffentlichen Flächen entdecken, können diese nun direkt und unkompliziert melden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Über www.stadt-muenster.de/maengelmeldung kann die Meldung auch mit dem Smartphone verschickt werden und landet dann sofort bei den zuständigen Mitarbeitern im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Wichtig ist die genaue Ortsangabe. Meldungen werden auch telefonisch über die EPS-Hotline unter der Rufnummer 02 51/492 78 78 entgegen genommen. Wegen der zeitweise starken Auslastung müssen Anrufende allerdings mit Wartezeiten rechnen.

Das Absaugen hat begonnen

Die Meldungen werden der Dringlichkeit entsprechend abgearbeitet. An Kindertageseinrichtungen, Schulen und Spielplätzen ist mit dem mechanischen Absaugen der Nester bereits begonnen worden. Ab Anfang Juni stehen bis zu zwölf städtische sowie externe Hubsteiger- und Bodenkolonnen für die mechanische Absaugung bereit.

Sprüheinsätze sind abgeschlossen

Die Sprüheinsätze mit dem Biozid "Foray ES" zur vorsorglichen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sind inzwischen abgeschlossen. An mehr als 160 Standorten im gesamten Stadtgebiet besprühte die beauftragte Fachfirma rund 5000 Bäume und 4000 Meter Baumhecken und Parkwaldränder. Ziel war es, die Raupen zu bekämpfen, bevor sie in das dritte Larvenstadium kommen und die für den Menschen gefährlichen Brennhaare entwickeln.

Mitarbeiter des Grünflächenamtes begleiteten die Einsätze und sorgten dafür, dass Passanten während der Arbeiten Abstand hielten. Sobald der Sprühnebel eingetrocknet ist, kann das Umfeld der Bäume wieder betreten werden. Das Grünflächenamt wird die Wirkung der vorbeugenden Maßnahmen nun genau beobachten.

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