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Eingehüllter Schützenhofbunker

Ein Hauch Christo rund um den Bunker

Münster

Die Blicke der internationalen Kunstfreunde richten sich nach Paris zum verhüllten Triumphbogen. Joachim Kuhr blickt dagegen täglich auf dem Weg zur Arbeit auf ein anderes in Plane gewandetes Gebäude an der Hammer Straße. Und wundert sich über einen Namenszufall.

Von Dirk Anger

Manch einer fühlt sich beim eingehüllten Schützenhofbunker aktuell ein wenig an den Künstler Christo erinnert. Foto: privat

Ab dem kommenden Samstag kann in Paris offiziell der verhüllte Triumphbogen bewundert werden. Die Idee geht bekanntermaßen auf das verstorbene Künstler-Ehepaar Christo und Jeanne-Claude zurück. Die Aktion erfreut sich weltweiten Interesses.

Zumindest an einen Hauch von Christo in Münster fühlt sich unterdessen Joachim Kuhr in diesen Tagen erinnert. Denn auf dem morgendlichen Weg zu seinem Arbeitsplatz in einer Versicherungsagentur an der Hammer Straße nimmt er den ebenfalls verhüllten Schützenhofbunker in den Blick. Diesen lässt der münsterische Projektentwickler Josef Kuhr, wie berichtet, zu 38 Wohnungen umbauen, wie auch Agentur-Mitarbeiter Joachim Kuhr weiß.

Und wie es der Zufall so will, stößt Kuhr eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit noch auf einen weiteren Vertreter seines Namens. Eine Handwerkerfirma aus Osnabrück hatte ihren Wagen vor dem gewandeten Gebäude geparkt. Dabei handelt es sich um einen Neffen des Investors. Während der Triumphbogen bis zum 3. Oktober verhüllt bleibt, ist der eingerüstete und verhüllte Schützenhofbunker wohl noch bis Ende des Jahres zu sehen.

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