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Rechtsanwältin als Vorbildfrau im Münsterland

„Ein Kind ist kein Ausschlusskriterium“

Münster

Im Rahmen der Interviewreihe „Vorbildfrauen im Münsterland“ stellt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland berufstätige Frauen und ihre individuellen Lebenswege vor. Mit Dr. Marisa Michels steht nun ein Positivbeispiel für die Vereinbarkeit von Karriere und Familienleben im Fokus.

Rechtsanwältin, Gesellschafterin und Mutter: Marisa Michels erlebt in der Kanzlei Alpmann Fröhlich Offenheit und Flexibilität, um Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen. Foto: Competentia Münsterland/Teamfoto Marquardt

„Das geht nicht!“ Diesen Satz kann Rechtsanwältin Dr. Marisa Michels nur schwer hinnehmen. Lösungen finden, Vereinbarungen treffen und die Zusammenarbeit stärken – das sind nicht nur die Ziele ihres juristischen Handelns.

Als ambitionierte und erfolgreiche Rechtsanwältin ist sie an einem wichtigen Punkt ihrer Karriere Mutter geworden. Als glückliche Zweifach-Mama und Gesellschafterin in der Kanzlei Alpmann Fröhlich im Herzen von Münster ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein präsentes Thema in ihrem Alltag, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Rahmen der Interviewreihe „Vorbildfrauen im Münsterland“ stellt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland berufstätige Frauen und ihre Lebenswege vor. Mit Dr. Marisa Michels steht nun ein Positivbeispiel für die Vereinbarkeit einer erfolgreichen Karriere mit einem glücklichen Familienleben im Fokus.

Motivierend für alle jungen Frauen, die sich nicht zwischen Beruf und Familie entscheiden möchten, berichtet die Rechtsanwältin von ihrem persönlichen Modell, der Elternzeit von Vätern und Netzwerken für berufstätige Mütter.

Austausch mit den „Working Moms“

„Für mich war klar: Ich wollte Mutter und Unternehmerin werden. Ich wollte diese Hürde zu diesem Zeitpunkt auf mich nehmen. Mein zuständiger Gesellschafter war bereits davon ausgegangen, dass ich die Pläne sicherlich schieben wollen würde“, betont die Anwältin. „Das wäre wahrscheinlich auch der einfachere Weg gewesen, denn als angestellte Anwältin hätte ich eine große Sicherheit gehabt, hätte einfacher in Teilzeit gehen oder mich rausziehen können. All das wäre aber nicht ich gewesen. Ich habe mich dann viel mit meinem Netzwerk, den Working Moms, ausgetauscht. Die Frauen haben mich ebenso wie mein Ehemann sehr in meinem Vorhaben bestärkt.“

Es werde immer Aspekte geben, die nicht perfekt sind, und die Ausgangssituation würde wahrscheinlich nie optimal sein. „Da ich aber für meine Pläne brannte, sagten mir alle, dass ich es auch hinbekommen würde. Zieht man nun einmal den Geschlechtervergleich, würde kein Mann sagen, dass er auf seine Karriere verzichtet, weil er ein Kind bekommt.“

Das Interview ist über die Webseite des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Münsterland abrufbar.

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