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Fotograf Olaf von Dombrowski gastiert auf der „Teddybär Total“

Ein Stofftier als Globetrotter

Münster

Alles fing damit an, dass Olaf von Dombrowski seiner Mutter eine Freude machen wollte, indem er auf seinen Reisen einen Teddybär an ungewöhnlichen Orten und in bezaubernden Landschaften fotografierte. Mittlerweile hat „The Travelling Teddy Bear“ unter Stofftier-Fans Kultcharakter.

Wie ein Matrose auf seinem Schiff blickt der Teddy am Strand von St. Ives Harbour in Cornwall in die Kamera. Foto: Olaf von Dombrowski

Am 23. und 24. April (Samstag/Sonntag) findet erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder die Messe „Teddybär Total“ in Münster statt. Sie ist nach eigenen Angaben die größte Teddybär-Messe der Welt, und so kommen Teddybär-Fans und -Aussteller aus der ganzen Welt zu dieser Veranstaltung.

Dabei geht es nicht in erster Linie um Spielzeug, die weltweit besten Teddybär-Künstler stellen in der halle Münsterland vielmehr ihre Sammler- und Einzelstücke aus. Ein weiteres Highlight ist die Verleihung des „Golden George“ am Samstagabend: Er gilt als der „Oscar“ in der Teddybär-Szene und wird in verschiedenen Kategorien an die besten Teddybär-Künstler vergeben.

Sympathische Revolution in der Landschaftsfotografie

Ein Kandidat könnte dann laut Pressemitteilung vielleicht auch der deutsche Fotograf Olaf von Dombrowski sein, der international für seine „The Travelling Teddy Bear“-Drucke bekannt ist, die von Radio BBC Cornwall sogar schon als „die sympathische Revolution in der Landschaftsfotografie“ bezeichnet wurden. Seine Drucke waren bereits auf über 40 Ausstellungen in Deutschland, England, Frankreich und den Niederlanden zu sehen und kommen jetzt nach Münster.

Alles begann mit einem privaten „Reisetagebuch“ für die Mutter des Fotografen, die damals eine schwere Zeit durchlebte. Die „Erlebnisse und Abenteuer des Teddybären“ und die Fotos, die das Stofftier an allen besuchten Orten zeigte, brachten sie tatsächlich wieder zum Lachen und schenkten ihr neue Lebensfreude.

Der reisende Teddy in der Region Ribblehead in Yorkshire vor dem Viadukt. Foto: Olaf von Dombrowski

So entstand die Idee, mehr Menschen mit „The Travelling Teddy Bear“ glücklich zu machen. Als Olafs Frau Birgit zwei Jahre später begann, Fotos eines Cornwall-Urlaubs auf Facebook zu posten und so schöne, interessante und fast unbekannte Orte vorzustellen, kam die Geschichte plötzlich in Fahrt.

Prominente Künstler outen sich als Fans

Zu den „The Travelling Teddy Bear“-Fans in den sozialen Netzwerken gehören inzwischen so prominente Künstler wie „Bebe“ Buell, Ernie Cefalu oder Helmut Krumminga. Die auf jeweils 25 Stück limitierten Drucke der „The Travelling Teddy Bear“-Fotos begeistern die Menschen international auf Ausstellungen, und die auf 250 Stück limitierten Jahres-Kalender avancierten inzwischen zu „Kult-Objekten“ und Sammlerstücken.

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