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Markt auf Domplatz im Sturm

Einige Händler kamen nicht – andere gerüstet

Münster

Die Warnungen vor dem Sturm zeigten auch auf dem Wochenmarkt Folgen: Während einige Beschicker erst gar nicht kamen, hatten andere am Samstag vorgesorgt, beispielsweise mit zusätzlichen Stützen und Gewichten. Ein Händler kam zwar, aber gleich ganz ohne Zelt – und ohne Nüsse.

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Der Gemüsehof Norbert Meyer verkaufte diesmal unter freiem Himmel. Foto: Timo Gemmeke

Bis Samstagmittag zog „Zeynep“ über das Münsterland. Die Marktbeschicker auf dem Domplatz haben dem Orkantief mit teils kreativen Ideen getrotzt.

Immer wieder zog der Wind unter den Planen her und nahm ein, zwei Bögen Einschlagpapier mit. Ansonsten konnte der Verkauf von französischen Leckereien am Stand von Feinkost Huckenbeck aus Greven relativ normal vonstattengehen. „Wir haben das Zelt zusätzlich mit Sturmstützen und Gewichten an den Wänden gestärkt“, erklärte Mitarbeiterin Elena Etienne. Neben dem Stand blieben mehrere Stellplätze frei. „Einige Händler sind gar nicht gekommen“, erklärt Etienne. Das Wetter halte aber ebenso Kunden fern: Der Verkauf laufe diesmal eher wie an einem „normalen Mittwoch“.

Zelt direkt zu Hause gelassen

Eine kreative Lösung mit Blick auf den Sturm hat sich Oliver Seiffert vom Gemüsehof Norbert Meyer aus Melle ausgedacht. „Wir haben das Zelt einfach direkt zu Hause gelassen und gehofft, dass es möglichst wenig regnet.“ Die Idee hatte zumindest am frühen Morgen noch einen Haken: „Wir konnten keine Stromkabel legen, weil die sonst eventuell nass geworden wären. Also standen wir erst mal im Dunkeln“, erklärt Seiffert. Nüsse und Trockenfrüchte blieben im Lager, denn „denen tut so ein Wetter gar nicht gut“. Mit aufklarendem Himmel und etwas Sonne mache der Freiluft-Verkauf aber „richtig Spaß“.

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