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Skatenight Münster eröffnet die Saison 2021

Endlich rollt’s wieder los

Münster

Die Skatenight Münster ist zurück. „Wir kommen zum ersten Mal seit 2019 wieder zusammen – das sind schon tolle Gefühle“, sagte Veranstalter Georg Hüging am Freitagabend kurz vor dem Start. Rund 300 Teilnehmer freuten sich zusammen mit Hüging über das Skatenight-Comeback.

Von Luca Pals

Bei der ersten Skatenight seit Ewigkeiten waren rund 300 Teilnehmer mit von der Partie. Foto: Luca Pals

Georg Hüging ist schon seit 20 Jahren dabei. Für den Veranstalter ist die Skatenight pure Leidenschaft und die Teilnehmer sind „eine große Familie“. 180 Termine der bekannten münsterischen Veranstaltung hat er selber durchgeführt. Eigentlich hat er alles gesehen. Trotzdem: Das, was er am Freitagabend erleben durfte, war auch für ihn etwas ganz Besonderes: „Wir kommen zum ersten Mal seit 2019 wieder zusammen – das sind schon tolle Gefühle“, sagt er kurz vor dem Start und rollt los – erst zu den Polizisten, die für die Sicherheit auf der Strecke sorgen, weiter zu den zahlreichen Ordnern, die als Streckenposten fungieren und schließlich zu den circa 300 Menschen, die an diesem Abend mit den Rollen scharen.

Um Punkt 20 Uhr ist es dann so weit: Der Startschuss für die Skatenight erfolgt, in kleinen und größeren Gruppen kann es losgehen. Erstmals startete der Tross, der in normalen Zeiten über 2000 begeisterte Sportler anlockt, vom Parkplatz bei Möbel Höffner in Nienberge. Statt normalerweise 20 Kilometer wählten die Verantwortlichen eine Strecke, die über Gievenbeck und Roxel zurück zum Möbelhaus führte und vier Kilometer kürzer war: „Uns liegt die Gesundheit unserer Teilnehmer sehr am Herzen, deswegen gehen wir heute auf Nummer sicher. Dazu gehört auch, dass wir – wie eigentlich üblich – keine Pause einlegen, damit sich die Gruppe nicht zu nah kommt. Leider können wir deswegen auch keinen Getränkeverkauf anbieten.“ Dafür, dass auch Neulinge und Familien mit Kindern nicht zu sehr ins Schwitzen kommen, wurde die Strecke verkürzt, erklärte Hüging. Der kleinen Lea, die im Feld der Teilnehmer mit ihrer Mutter auf den Startschuss wartete, kam das entgegen. Sie freute sich auf eine „schöne Runde“ bei trockenem Wetter.

Dieses spielte ebenfalls mit. So manchen besorgten Blick in die Wolken wird auch Hüging gemacht haben. Am Ende passte alles – und damit meinte er auch die Verhältnisse in Pandemie-Zeiten: „Wir achten auf sehr viel und wollen lieber einen ruhigen, aber geordneten Start für diese Saison über die Bühne bringen als ein Riesenevent mit anschließenden Infektionsproblemen.“

Die Beschränkung der Teilnehmer wurde unter anderem durch die Erhöhung der Startgebühren bewirkt. Trotzdem wurde die Skatenight als Großveranstaltung eingestuft. Das bedeutet: Dabei sein durfte nur, wer getestet, geimpft oder genesen ist. Die Kontaktnachverfolgung fand über die Luca- oder Corona-Warn-App statt und trotz der sportlichen Betätigung an frischer Luft mussten Masken getragen und Abstände eingehalten werden. Die obligatorischen 1,50 Meter stellten hier keine Herausforderung dar. Das Fahren auf Inlinern sorgte quasi automatisch für den Sicherheitsabstand.

Viel habe man beachten müssen, ein mulmiges Gefühl verfolgte die Verantwortlichen am Abend der Veranstaltung – auch aufgrund guter Vorbereitung – nicht mehr: „Wir freuen uns einfach darauf, dass es wieder losgehen kann. Skatenight – das bedeutet für mich: ein sportlicher und schöner Abend, der Menschen zusammenbringt, und genau das brauchen wir in der aktuellen Zeit“, plädiert Hüging.

Die nächste Skatenight findet am Freitag, dem 20. August, statt. Karten hierfür gibt es online. Für die restlichen Monate der verkürzten Saison möchten die Verantwortlichen die Terminfrequenz erhöhen, genaue Termine werden noch bekannt gegeben.

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