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Stadtnetze

Münsteraner sparen bei Gas und Strom deutlich

Münster

Nach Beginn des Kriegs in der Ukraine sind die Energiepreise in Deutschland drastisch gestiegen. Deshalb und aufgrund einer drohenden Gasmangellage wurden Verbraucherinnen und Verbraucher zum Energiesparen aufgerufen. In Münster mit Erfolg.

In Münster wurde im Jahr 2022 mehr Gas gespart als im Bundesdurchschnitt. Foto: dpa (Symbolbild)

Die Aufrufe zum Energiesparen fallen in Münster auf fruchtbaren Boden, wie eine Auswertung des lokalen Netzbetriebes Stadtnetze Münster für das Jahr 2022 ergibt. Insgesamt verbrauchten Haushalte, Gewerbebetriebe und Industrie in Münster laut einer Pressemitteilung der Stadtnetze im vergangenen Jahr 17 Prozent weniger Erdgas als im Durchschnitt der vier Vorjahre.

Damit zeigt sich Münster nach Angaben der Stadtnetze noch etwas sparsamer als der Bundesdurchschnitt. Laut Bundesnetzagentur ist der Erdgasverbrauch bundesweit um 14 Prozent zurückgegangen. Besonders sparsam waren die Industrieunternehmen in Münster. Sie senkten ihren Gasverbrauch in 2022 um fast ein Viertel (23 Prozent).

Es droht kein akuter Gasmangel

Auch dank der enormen Sparanstrengungen der Verbraucherinnen und Verbraucher schätzt die Bundesnetzagentur die Wahrscheinlichkeit eines akuten Gasmangels in dieser Heizperiode inzwischen als sehr gering ein. Um eine Mangellage abzuwenden, wurden außerdem neue Lieferquellen für Gas erschlossen und die deutschen Speicher gefüllt.

Stadtnetze-Geschäftsführer Franz Süberkrüb

„Obwohl sich die Gasversorgungslage entspannt hat, bleibt das Energiesparen richtig und wichtig“, betont Stadtnetze-Geschäftsführer Franz Süberkrüb. „Gas bleibt ein wertvolles Gut. Jede gesparte Kilowattstunde nützt dem Klima und schont den Geldbeutel.“

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