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Norbert Nientiedt war während der Pandemie mit dem Fahrrad unterwegs

„Erfahrene“ Leezengeschichten

Münster

Buchautor Norbert Nientiedt hat „Leezengeschichten aus Münster zum Nachdenken und zum Schmunzeln“ aufgeschrieben. Zur Buchvorstellung kam auch „Leezenritter“ Lewe.

Von Norbert Tiemann

Leezengeschichten von Norbert Nientiedt für Dorothee Feller und Markus Lewe Foto: Oliver Werner

„Wer in Münster lebt, der liebt seine Leeze.“ Eine Selbstverständlichkeit, die Norbert Nientiedt, Buchautor und „verdeckter Seelsorger“, in Zeiten der Pandemie auf seine besondere Weise aufgegriffen hat: Nientiedt, der schon einige Bücher über ihm widerfahrene Begegnungen geschrieben hat, hat diese Begegnungen nun erfahren. Buchstäblich. Mit dem Fahrrad.

„In der Zeit der Pandemie bot einem das Fahrrad doch viel mehr Möglichkeiten, viel mehr Freiheit.“ Also nahm er seine „Leeze“ und schrieb fast 60 „Leezengeschichten aus Münster zum Nachdenken und zum Schmunzeln“. Nie aber mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger, versicherte der Autor bei der Buchvorstellung im Kreise von Bekannten und Domfreunden vor dem Erbdrostenhof.

Mit Helm und guter Laune

Münster und das Fahrrad – da kann Markus Lewe nun wirklich nicht weit weg sein. Mit Helm und guter Laune fuhr der Oberbürgermeister vor, um von seinem Dasein als „leidenschaftlicher Leezenritter“ zu berichten. „Kein Weg ist mir zu weit, kein Wetter zu schlecht, um täglich nicht nur zum Stadthaus, sondern auch zu fast allen offiziellen Terminen zu radeln.“ Norbert Nientiedt bedankte sich für das Vorwort beim ersten Bürger der Stadt mit Überreichung des ersten im Ardey-Verlag erschienenen Buches sowie einem in Leezen-Form gebackenen Plätzchen.

Ebenfalls mit von der Buch-Partie am Erbdrostenhof: Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Ehrenvorsitzende der Domfreunde. Gern würde sie auch einmal eine Rolle in einer der Geschichten übernehmen, versicherte sie – „aber bitte nicht als Leiche“.

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