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Alumni-Tag an der Uni

Erinnerungen an die Studienzeit

Münster

Im Lehrgebäude der Medizin frischten rund 200 ehemalige Studierende der Universität Münster Erinnerungen an ihre Studienzeit auf. Zudem informierte der Alumni-Club der Uni mit über 15 000 Mitgliedern über die Arbeit des Ehemaligennetzwerks.

Judith Kerstgens

Dr. Nora Kluck gab ehemaligen Studierenden beim Alumni-Tag einen Einblick in die Organisation des Alumni-Clubs der WWU. Foto: Judith Kerstgens

„Mir fehlen der Wochenmarkt und die vielen Kneipen“, sagt Michael Stöcker, Alumni der Universität Münster. Seit 38 Jahren lebt der ehemalige Chemiestudent in Oslo – und denkt trotzdem immer wieder gerne an seine Studienzeit zurück. Am Wochenende hatte er die perfekte Gelegenheit, um mit ehemaligen Kommilitonen und Kommilitoninnen in Erinnerungen zu schwelgen: Beim „Alumni-Tag“ im Lehrgebäude der Medizin.

Bei der Veranstaltung ging es aber nicht nur um Vergangenes: Der Alumni-Club WWU Münster informierte die Teilnehmenden auch über die Arbeit des Ehemaligennetzwerks und die Zukunft der Universität. Über 15 000 Mitglieder zählt der Alumni-Club der WWU bereits – einige von ihnen Leben in Brasilien, andere in San Francisco oder Brüssel. „Unsere Ehemaligen sind die Botschafter unserer Uni. Viele haben immer noch eine starke Bindung zu ihrer Alma Mater und berichten ihrem Umfeld von der guten Zeit in Münster“, so Dr. Nora Kluck, Projektkoordinatorin des Clubs. Einmal im Jahr veranstalten sie und ihr Team den Alumni-Tag, der dieses Mal rund 200 Ehemalige nach Münster geführt hat.

Neben einem Jahresrückblick und einem Brunch standen verschiedene Fachvorträge auf dem Programm.

Außerdem gab es eine Führung zu den Skulptur-Projekten – für manche Teilnehmer ein besonderer Anreiz: „Die Skulpturen haben mich zusätzlich motiviert, heute vorbeizukommen. Aber auch so komme ich gerne hierher zurück, ich habe nur die besten Erinnerungen an diese Stadt. Und meine Tochter wohnt mittlerweile hier“, erzählte Peter Hemmersbach, der Münster vor 34 Jahren den Rücken gekehrt hat. Obwohl die meisten Abwesenden ihren Abschluss schon seit Jahrzehnten in der Tasche haben, führt sie ihre Liebe zu Münster wieder zurück – und wenn es nur für einen Tag ist: „Es war immer so familiär und gemütlich“, erinnerte sich Petra Steinke, die heute in Wien lebt.

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