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Robert Habecks ernste Wahlkampfrede

„Der Kriegstreiber hat einen Namen: Putin“

Münster

Die Parteien in NRW sind im Wahlkampfendspurt, da ist Prominenz aus Berlin sehr willkommen. So wie Robert Habeck, der am Montag die grünen Kandidaten in Münster unterstützte. Der Vize-Kanzler hielt in Zeiten des Krieges eine ernste Rede – und sparte sich das Hauptthema bis zum Schluss auf.

Von Martin Ellerich

In der mittelblauen Windjacke, in der Hand eine Tasse zum Aufwärmen, wartet Robert Habeck im Nieselregen auf seinen Wahlkampfauftritt. Es wird eine ernste, nachdenkliche Rede. Foto: Foto: Oliver Werner

Schirme, jede Menge Schirme. Dazwischen hält jemand ein Schild mit einem einsamen Ausrufungszeichen hoch. Oder ist es nur ein umgedrehtes i? Eine ältere Dame präsentiert ein großes blaues Herz „Omas for future – ­Ohne Waffen!“. Ein anderes Plakat fordert: „Keine Waffen in Kriegsgebiete“. Grüne Windräder drehen sich. Und vorne auf der Bühne redet Robert Habeck, Super-Minister für Wirtschaft und Klimaschutz. Aber auf die Frage, die in der Menge auf Münsters Domplatz mit Händen greifbar ist, kommt der Vizekanzler erst ganz am Ende – erst auf Nachfrage eines der Zuhörer.

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