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Abriss der alten Josefschule

Es wird Platz geschaffen für den Südviertelhof

Münster

Die Geschichte der Josefschule in Münster neigt sich dem Ende. Aktuell wird das Schulgebäude im Südviertel abgerissen, um Platz für Neues zu schaffen. An der Stelle wird der Südviertelhof gebaut - ganz zur Freude vieler Menschen aus der Umgebung.

Von Klaus Baumeister

Die alte Josefschule an der Hermannstraße Foto: Matthias Ahlke

Jahrelang wurde darüber diskutiert, was auf dem Gelände der alten Josefschule nahe der Hammer Straße passieren soll. Jetzt ist unübersehbar, dass sich die Geschichte des Schulgebäudes dem Ende entgegen neigt. Abrissbagger fressen sich durch den Putzbau, große Schutthaufen werden auf- und abgetragen.

Übernommen wurde das gesamte innerstädtische Areal von dem städtischen Unternehmen Wohn- und Stadtbau, das auf dem ehemaligen Schulgelände eine Fünf-Gruppen-Kita und 59 Mietwohnungen in Kooperation mit der eingetragenen Genossenschaft Südviertelhof errichtet.

Kita zieht ein Gebäude weiter

Die Kita ist bereits fertig. Der knallgelbe Neubau ist ein optisch markanter Punkt im Quartier. Zu den Besonderheiten des Gebäudes gehört es, dass die Spielflächen ganz überwiegend auf zwei sehr großen Flachdächern anzutreffen sind.

Die Wohn- und Stadtbau hat das Bauvorhaben quasi zweigeteilt und zuerst die neue Kita gebaut, da sie bislang in der Schule untergebracht war. Jetzt ist die Kita einfach ein Haus weitergezogen und kann ohne Unterbrechung weiterarbeiten.

Wohnraum und "verbindliche Nachbarschaft"

Mit dem Projekt Südviertelhof, das jetzt zur Realisierung kommt, geht für viele Menschen in der Umgebung ein Traum in Erfüllung. Die Genossenschaft ist nach eigenen Angaben ein Zusammenschluss von (aktuell) 40 Menschen, die nicht nur Wohnraum suchen, sondern auch eine „verbindliche Nachbarschaft“ und gegenseitige Hilfe, wie sie schreiben.

Zum Konzept gehören Gemeinschaftsräume, soziale Vielfalt, eine altersgemischte Bewohnerschaft und ein weitgehender Verzicht auf ein eigenes Auto.

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