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Gesellschaft der Freunde der FH tagte

Fachhochschule setzt auf Nachhaltigkeit

Münster

Auch die Fachhochschule Münster und ihren Studierenden hatten unter der Pandemie zu leiden. Auf der Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der FH Münster blickte man nun nach vorne – dabei wurde deutlich, was der Weg zurück in die Normalität finanziell bedeutet.

Von Björn Meyer

FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski scheidet aus ihrem Amt – und übernimmt ein neues. Foto: Wilfried Gerharz

Mit einem Teil der insgesamt 285 Mitglieder fand am Montag die Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der FH Münster (gdf) als Online-Konferenz statt. Ein Blick zurück, ein Ausblick auf das kommende Semester sowie ein Abschied, dem ein amüsanter Neubeginn innewohnte, waren Teil der rund 80 Minuten dauernden Veranstaltung.

600.000 Euro – mit dieser Summe kalkuliert die FH für das kommende Semester an außergewöhnlichen Kosten. Der Grund: Man will nach drei überwiegend online geführten Semestern unbedingt wieder ein Präsenzsemester erleben. Dafür aber müssen zusätzliche Hygienestandards eingerichtet werden, vor allem zu Buche wird aber die Kontrolle der dann geltenden 3G-Standards schlagen.

Ute von Lojewski mit neuem Amt

Professor Dr. Frank Dellmann, der demnächst Prof. Dr. Ute von Lojewski im Präsidentenamt der Fachhochschule nachfolgen wird, kam auf die Zukunftsthemen zu sprechen und erkor dabei die Nachhaltigkeit als das zentrale Thema der aktuellen Dekade. Das, so Dellmann, solle sich auch in sämtlichen Bereichen der Lehre niederschlagen.

Die noch bis 1. Oktober amtierende FH-Präsidentin Ute von Lojewski wurde im Kreise der „gdf“ verabschiedet – nur um sich Minuten später amüsant zurückzumelden. Denn als eine Besetzung für das Amt des stellvertretenden Kassenprüfers gesucht wurde, meldete sich von Lojewski. Sie würde das wohl machen, immerhin habe sie ja bald eh nichts zu tun. Und wie sie den alten und neuen Kassenprüfer, Prof. Olaf Tanto, kennen würde, werde das wohl auch so bleiben, so von Lojewski. Weitere Vorstandsposten mussten nicht neu besetzt werden.

Bezogen auf die vergangenen Semester zog man bei der „gdf“ ein versöhnliches Fazit. Die Zahlen, etwa die der Absolventen, seien nicht so gut wie gewohnt. Ein Einbruch, wie man ihn an anderen Hochschulen gehabt habe, müsse die FH allerdings nicht beklagen.

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