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Bildband zu 950 Jahre Mauritzkirche

Faszinierendes Porträt eines Gotteshauses

Münster

Sei 950 Jahren gibt es die Mauritzkirche in Münster. Passend zur Jubiläumsfeier ist im Aschendorff-Verlag ein Buch erschienen, das einen detaillierten Blick auf die Geschichte des Gotteshauses wirft.

Martin Kalitschke

Die Mauritzkirche ist seit 950 Jahren Stifts- und Pfarrkirche. Foto:

Passend zur 950-Jahr-Feier der Mauritzkirche ist jetzt im Aschendorff-Verlag ein prächtiger Bildband erschienen: Elisabeth Hemfort und Ulrich Reinke blicken in dem Buch „Die Mauritzkirche in Münster“ auf die Geschichte des Gotteshauses zurück – von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Vor über 950 Jahren legte Bischof Friedrich I. vor den Toren Münsters den Grundstein zum Bau einer Kirche, die Mittelpunkt eines geistlichen Stiftes und seiner Grablege werden sollte. Zwar gibt es keine Gründungsurkunde, aber bauhistorische Untersuchungen an den Gewölbebalken der Osttürme weisen auf das Jahr 1069 hin, wie es in dem Buch heißt. Die Kirche hat bis heute noch in großen Teilen die romanischen Mauern des 11. Jahrhunderts und gilt damit als eines der ältesten Bauwerke Westfalens.

Durch die Jahrhunderte war Sankt Mauritz wichtiger Ort geistlicher Kultur. In der reichen Ausstattung sowie im kostbaren Kirchenschatz finden sich Objekte erstrangiger künstlerischer Qualität – darunter das Reliquienkreuz von Bischof Erpho, das vor 1097 gefertigt wurde.

Den Autoren gelingt es, kurzweilig und fundiert durch die Geschichte der Mauritzkirche zu führen – und so ein faszinierendes Porträt des Gotteshauses zu zeichnen. Die ausführlichen Darstellungen werden durch beeindruckende Bilder ergänzt, die die Lektüre zu einem Genuss machen.

Elisabeth Hemfort/Ulrich Reinke: Die Mauritzkirche in Münster, Aschendorff-Verlag, ISBN 978-3-402-24707-5, 24,90 Euro.

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