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Hochschulkultur vom 5. bis zum 7. Mai im Theater Münster

Festival "Neue Wände" kehrt zurück

Münster

2023 wird ein besonderes Jahr für die studentische Kultur. Das Festival Neue Wände ist nach dreijähriger Pause zurück. Vom 5. bis zum 7. Mai werden Hunderte junger Menschen aus den Hochschulen auf den Bühnen des Theaters Münster erwartet.

Am Neue-Wände-Wochenende ist im Theater Münster alles andere als sonst, wie diese Bilder aus den vergangenen Jahren zeigen (oben links, dann im Uhrzeigersinn): Da begleitet ein Chor einen Künstler beim Malen; am Dirigentenpult steht eine Frau; das Applausverhalten im Großen Haus ist sehr individuell; Rockbands bevölkern das Kleine Haus. Foto: Förderverein Hochschulkultur / Ralf Emmerich

In diesem Jahr ist es wieder so weit: Vom 5. bis zum 7. Mai (Freitag bis Sonntag) wollen Hunderte Studierende aus den münsterischen Hochschulen buchstäblich die Bühnen des Theaters erobern. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wir zurren gerade das Programm fest“, berichtet die Festivalleiterin Cornelia Kupferschmid in einer Pressemitteilung des Fördervereines Hochschulkultur, der gemeinsam mit dem Kulturamt den Kulturmarathon veranstaltet.

Bei Kulturamtsleiterin Frauke Schnell hat sich längst die Vorfreude eingestellt: „Als Mitveranstalter begeistert uns nicht nur die immense Beteiligung junger Kulturschaffender unterschiedlichster Couleur, sondern auch deren Neugier und Aufgeschlossenheit, neue Kooperationen und damit frische, oft überraschende Produktionen zu wagen.“

Bislang 2257 junge Menschen auf der Bühne

Neue Wände gilt als Deutschlands größtes Festival der Hochschulkultur und findet 2023 zum fünften Mal statt. Bei den drei Festivals in Präsenz wurden insgesamt 18 300 Besucherinnen und Besucher gezählt.

Das Festival 2020 stand wegen der Corona-Pandemie kurz vor der Absage. In einem gewaltigen Kraftakt der Festivalleitung sowie der beteiligten Gruppen, Bands, Ensembles und Chöre wurde ein mit vielen Einzelclips bestückter Video­stream erstellt und ins Netz gestellt. Er wurde am angestammten Festivalwochenende 4300 Mal angeschaut. Die Zahl der Kulturschaffenden, die seit 2010 an der Programmgestaltung mitgewirkt haben, liegt bei 2157.

„Vieles ist im Fluss“

Wie viele beim neuen Festival dazukommen, steht noch nicht fest. „Wie das bei Studierenden so ist: Vieles ist im Fluss“, so Festivalleiterin Kupferschmid. Fest steht aber bereits, dass es einige Großveranstaltungen geben wird, so einen Science Slam, ein Konzert des Studierendenorchesters, einen Band-Abend oder auch die große Abschlussshow „Tapetenwechsel“, moderiert vom Kabarettisten Thomas Philipzen.

Die Festivalleitung, zu der auch Dr. Walter Lindenbaum und Dr. Ortwin Lämke gehören, freut sich überdies darauf, dass viele Singersongwriter und Kleinkünstler auftreten wollen.

Dr. Eckhard Kluth, Leiter der Kustodie an der Universität, gehört zu den langjährigen Wegbegleitern der Neuen Wände. Er hofft, dass sich möglichst viele Hochschulangehörige und Kulturinteressierte den Termin im Mai vormerken: „Das Festival im Theater Münster ist eine wunderbare Gelegenheit, sich von der kreativen Energie der vielen Studierenden begeistern zu lassen.“ Neue Wände sei eine „Gemeinschaftsleistung, die weit im Vorfeld beginnt und nachhaltig wirkt“.

„Die ganze Bandbreite der Kreativität“

Neben Universität und Stadt gehört auch die Sparkasse Münsterland Ost zu den wichtigsten Förderern des Festivals. Dr. Annegret Saxe, stellvertretende Vorständin der Sparkasse, lobt die grundlegende Ausrichtung der Mammutveranstaltung. „Die ‚Neuen Wände‘ lassen einen Raum entstehen, in dem sich die ganze Bandbreite der Kreativität aus dem Hochschulbereich entfalten kann. Was die Teilnehmenden hier auf die Bühne bringen, ist gleichzeitig ein Aushängeschild für den besonderen Charakter Münsters als Stadt der Wissenschaft und der Lebensart.“

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