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Erfolgereiche Schicht für Zivilstreife

Festnahmen nach Schmuck- und Uhrendiebstahl

Münster

Das war mal eine erfolgreiche Schicht: Innerhalb weniger Stunden hat eine Zivilstreife zwei Männer festgenommen, die jeweils wegen verschiedener Vergehen gesucht wurden. Einer von ihnen hatte wenige Stunden zuvor mehrere Uhren gestohlen, der andere sollte eigentlich im Gefängnis sitzen. 

Ein Mann trägt Handschellen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Eine Zivilstreife der Bundespolizei Münster hat am Mittwochnachmittag (16. Juni) innerhalb weniger Stunden zwei Männer aus Münster festgenommen.
Bereits fünf Minuten nach einem Fahndungsaufruf des Polizeipräsidiums Münster nahmen die Zivilkräfte einen 46-jährigen, vermeintlichen Ladendieb auf dem Bahnhofvorplatz vorläufig fest, teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Der Mann steht im Verdacht, in einem Uhrengeschäft an der Ludgeristrasse drei Uhren gestohlen zu haben. Laut Polizei sei der Mann ohne festen Wohnsitz den Verkäuferinnen in dem Laden zuvor schon aufgefallen. Als die anschließend den Diebstahl von drei Armbanduhren feststellten, riefen sie umgehend die Polizei. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten eine Uhr samt Ausstellungsgestell und Preisschild sowie ein Preisschild einer weiteren Uhr. Den 46-Jährigen erwartet ein Strafverfahren. 

Nur wenige Stunden später erkannte die Zivilstreife auf dem Bahnhofsvorplatz einen polizeibekannten, mit Haftbefehl gesuchten 35-jährigen Münsteraner wieder. Der Mann wurde im Februar 2021 durch das Amtsgericht Münster wegen Diebstahl, Körperverletzung und Hausfriedensbruch zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt und war zum Haftantritt nicht erschienen. Die Bundespolizisten verhafteten den Mann und lieferten ihn in eine Justizvollzuganstalt ein.

Betrüger-Paar gefasst

An der Windthorststraße haben Polizisten zudem am Mittwoch ein mutmaßliches Betrüger-Pärchen festgenommen. Die in Bremen lebenden Personen im Alter von 49 und 50 Jahren sollen zuvor in einem Geschäft an der Ludgeristraße versucht haben, falschen Goldschmuck zu verkaufen. Als der Käufer den mutmaßlichen Betrug witterte, rief er die Polizei und die beiden flüchteten. Aufgrund der guten Personenbeschreibung entdeckten die Beamten das Duo im Bahnhofsumfeld. Bei der Durchsuchung der Taschen nach Ausweispapieren fanden die Polizisten mehrere gefälschte Ausweisdokumente, Bargeld und weitere Goldschmuckimitate. Die Beamten stellten die Gegenstände und das Geld sicher und nahmen das Paar fest. Die Ermittlungen dauern an.

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