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Fiege-Gruppe feiert Grundsteinlegung

Ein Standort mit Ausbaupotenzial

Münster

Das kreative Umfeld am Hafen sieht der weltweit agierende Logistiker Fiege als großen Standortvorteil für die Bindung qualifizierter Fachkräfte. Der neue Bürokomplex bietet einige Highlights, wie bei der Grundsteinlegung deutlich wurde.

Strahlende Gesichter bei der Grundsteinlegung: Oberbürgermeister Markus Lewe (Mitte) half den beiden Vorstandsvorsitzenden Felix Fiege (5.v.l.) und Jens Fiege (5.v.r.) beim Einmauern der Zeitkapsel mit vielen guten Wünschen der Gäste. Foto: Matthias Ahlke

Münsters Hafen wird um einen attraktiven Unternehmenssitz reicher. Am Südufer direkt neben der Hafenkäserei und unweit der Unternehmenszentrale der Superbiomarkt AG feierte am Donnerstag das Logistikunternehmen Fiege die Grundsteinlegung für sein neues Bürogebäude, in dem ab 2024 vor allem die Führungsteams der digitalen Geschäftsbereiche zusammenarbeiten sollen.

Das Bauprojekt mit insgesamt 10.000 Quadratmetern Nutzfläche „ist voll im Zeitplan“, freute sich Vorstandsvorsitzender Felix Fiege. Gute Voraussetzungen also, um im nächsten Jahr zum 150-jährigen Firmenjubiläum bereits eine schöne Veranstaltung im Rohbau auf die Beine stellen zu können, so Fiege.

Platz für 550 Mitarbeiter

Die Firmenzentrale am Flughafen in Greven werde natürlich weiterhin beibehalten, unterstrich er. Mit dem Neubau in Münster sei man künftig in der Lage, alle im Zuge der Expansion zusätzlich verstreut angemieteten Flächen und Teams zusammenzuführen. Rund 550 Mitarbeiter sollen zunächst am Hafen arbeiten, Potenzial für einen weiteren Ausbau sei vorhanden, so Felix Fiege.

Sein Cousin Jens Fiege, der gemeinsam mit ihm als Vorstandsvorsitzender die Fiege-Gruppe leitet, erinnerte bei der Grundsteinlegung mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung an die Anfänge des Projekts auf dem ehemaligen Lehnkering-Gelände. In das direkt benachbarte, aber baulich getrennte Gebäude soll die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe mit ihrem Verwaltungssitz einziehen und mit Fiege einen gemeinsamen Campus bilden.

Den Zuschlag in einem Architektenwettbewerb, den Fiege 2019 ausgerufen hatte, bekam das Büro Kleihues & Kleihues aus Dülmen, das auf dem gut 4700 Quadratmeter großen Grundstück einen sechsgeschossigen lichtdurchfluteten Gebäudekomplex konzipiert hat. Zu den Highlights des Gebäudes gehören laut Felix Fiege neben hellen Büro- und Konferenzräumen eine riesige Dachterrasse, ein modernes Auditorium, eine Tiefgarage mit Ladestationen für E-Bikes und -Autos sowie eine eigene Cafeteria direkt am Wasser.

Guter Standort für digitale Geschäftseinheiten

Das kreative Umfeld am Hafen und die hohe Aufenthaltsqualität sieht man in der Unternehmensführung als wichtigen Standortfaktor für die Akquise weiterer qualifizierter Fachkräfte. Münsters Hafen sei der perfekte Standort für eine neue Heimat aller digitalen Geschäftseinheiten des Logistikers. In dem neuen Bürokomplex sollen zudem eigene Start-up-Ausgründungen des Unternehmens sowie partnerschaftlich verbundene Start-ups ansässig sein.

Oberbürgermeister Markus Lewe verwies auf den besonderen Hafen-Spirit, Ergebnis der gezielten Ansiedlung innovativer Unternehmen in Kombination mit Kunst, Kultur und Gastronomie: „Von morgens früh bis spät in den Abend ist hier immer Bewegung.“

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