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Rundgänge und Bustouren

Film, Skulptur und Filigranes beim "Schauraum anders"

Münster

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist vieles anders - und das trifft auch auf den "Schauraum" zu. Am Samstag (4. September) findet die Nacht der Museen und Galerien statt. Geboten werden unter anderem Rundgänge und Bustouren.

 

Die Schauraum-Akteure laden am Samstag (4. September) zur Nacht der Museen und Galerien ein. Foto: Ralf Emmerich

In diesem Jahr ist alles anders – so auch der Schauraum, der sich unter dem Motto "Schauraum anders" nach einem Jahr Pause auf die "Nacht der Museen und Galerien" fokussiert. Am Samstag (4. September) öffnen Museen und Galerien in ganz Münster ihre Türen bis Mitternacht. 44 Ausstellungsorte sind dabei. Wer nicht auf eigene Faust losziehen möchte, kann sich laut einer städtischen Pressemitteilung einem geführten Rundgang oder einer Bustour des städtischen Kulturamts anschließen. Alle Touren und Rundgänge sind kostenfrei.

Die Bustour 1 führt an den Hafen. Stationen sind das 2020 neu eröffnete "raumprogramm" mit seiner Ausstellungsreihe "Architektur und Fotografie" und die Kunsthalle, die mit der Gruppenschau "Sensing Scale". Einen Gegenpol zu diesem Ausflug in die Welt des "Big Data" bilden Klaus Hacks Skulpturen in der Galerie Laing.

Bustour zum Wewerka Pavillon

Bustour 2 präsentiert aktuelle Kunst im Kontext der Kunstakademie Münster: Im Wewerka Pavillon am Aasee setzen sich Studierende in der Ausstellung "Ein Gang Aus Gang" mit der räumlichen Zugänglichkeit des Pavillons auseinander. Im FB69 stellt Isabelle Schober aktuelle Werke vor. Jana Rippmann zeigt im Förderverein Aktuelle Kunst zusammen mit Seda Hepsev die Installation "Grounded". Die Bustouren dauern zwei Stunden. Sie starten um 16, 18, 20 und 22 Uhr auf dem Lambertikirchplatz. Bustour 2 ist nach Angaben der Stadt um 16 Uhr auch für Hörgeschädigte buchbar.

Anmeldung und Info-Punkt

Zudem werden Rundgänge angeboten. Rundgang 1 ist ein "Schaufensterbummel": Er startet vor dem Schaukasten der Galerie Ostendorff mit Werken amerikanischer Pop Art-Künstler. Dem Thema USA hat sich auch die Galerie Schemm verschrieben. Sie zeigt Ansichten amerikanischer Großstädte von Ralph-J. Petschat. Der Westfälische Kunstverein bildet den Schlusspunkt der Tour. Er präsentiert ein Künstlergespann: Bei Ulrike und Camillo Grewe handelt es sich um Mutter und Sohn. Für die Mutter Ulrike ist es der erste Ausflug in die Kunstwelt (Beginn: 18, 19, 20 und 21 Uhr; Start: Galerie Ostendorf).

Rundgang zu Fotografie und Skulptur

Rundgang 2 beschäftigt sich mit Fotografie und Skulptur. Die Galerie Frye & Sohn zeigt Stillleben-Fotografie von Elizabeth Clarke und Nina Kopp. Die Hachmeister Galerie hat sich dem Thema Skulptur verschrieben und zeigt einen Querschnitt aus ihrem Programm (Beginn: 18, 19, 20 und 21 Uhr; Start: Galerie Frye & Sohn).

Rundgang 3 führt durchs Bahnhofsviertel und widmet sich aktueller Kunst in Zeichnung, Malerei, Skulptur und Film. Die dst.galerie präsentiert Künstlerinnen und Künstler der Galerie unter dem Motto "Ich lasse gerne einen breiten Rand an meinem Leben". Das "no cube" widmet sich Zeichnungen von Thomas Prautsch, die während der Pandemie entstanden sind (Beginn: 17, 18, 19 und 20 Uhr; Start: dst.galerie).

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