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Werk in Münster macht 2022 den Anfang

Filterspezialist Hengst wird klimaneutral

Münster

Der Filterspezialist Hengst hat den ehrgeizigen Plan, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen an allen weltweiten Standorten zu werden. Münster ist der erste Standort, an dem dieses Ziel bereits im kommenden Jahr erreicht werden soll.

Christopher Heine (CEO) und Jens Röttgering (Inhaber) Foto: pd

Professionelle Filtration sorgt für sauberes Wasser und reine Luft, doch dabei will es der Filtrationsspezialist aus Münster nicht belassen und einen eigenen gesellschaftlichen Beitrag leisten. „Als erster Meilenstein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen an allen weltweiten Standorten der Hengst-Gruppe wird Münster bereits im kommenden Jahr dieses Ziel umsetzen“, teilt das Unternehmen mit. Jedes Jahr sollen weitere Werke bis 2030 folgen.

Wie wichtig zuverlässige Filtersysteme sind, um Menschen und Umwelt zu schützen, habe die Pandemie deutlich gezeigt. Intelligente Filtertechnologien seien nicht nur in der Lage, Schadstoffe herauszufiltern. Sie ermöglichen vor allem den energieeffizienten und damit zunehmend CO2-armen Betrieb von Maschinen und Systemen – vom Windrad bis zur Industrieanlage.

Menschheit am Scheideweg

„Jeder Filter, den wir bei Hengst produzieren, und jede Filtrationslösung, die wir entwickeln, macht unsere Umwelt ein kleines Stückchen sauberer“, fasst Geschäftsführer Christopher Heine die Unternehmensvision zusammen. Der dreifache Vater sieht die Menschheit am Scheideweg. „Daher sind auch Unternehmen aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten. Nur so haben künftige Generationen eine faire Chance auf ein gutes Leben“, so Heine.

Dabei ist bei Hengst das „Wie“ genauso wichtig. Den ersten Meilenstein dafür setzt Münster als Hauptsitz mit 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 50 Millionen produzierten Filtern pro Jahr. Das ambitionierte Ziel lautet: „2022 wird Münster klimaneutral. Daher wird der Strom künftig ausschließlich aus regenerativen Energiequellen bezogen.“

Des Weiteren sollen die Dächer des Standortes zum Aufbau einer eigenen Photovoltaikanlage genutzt werden, um so den Strombezug zusätzlich zu reduzieren. Durch die weitere Optimierung von Prozessen und Produktionstechnologien sollen unnötige CO2-Emissionen konsequent vermieden werden.

Münster markiert nur den ersten Wegpunkt der gesamten Strecke, heißt es. „Jedes Jahr werden Hengst Standorte in Sachen Klimaneutralität folgen.“ Neue Standorte sollen zudem ab dem Tag ihrer Inbetriebnahme klimaneutral sein.

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