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Ausstellung „Feminin ErfolgReich!“ eröffnet

Fotos zeigen Vielfalt und Gemeinsamkeiten

Münster

Vielfalt und gleichzeitig Gemeinsamkeiten von Frauen mit Migrationsgeschichte will Eleonora Faust zeigen. Jahrelang hat sie an der Idee gearbeitet. Das Ergebnis ist nun in Form einer Ausstellung zu sehen.

Von Maria Conlan

Eleonora Faust (Projektleiterin), Ceicillia Dita (Fotografin), Nadja Baeva und Handan Anapa eröffneten die Ausstellung. Foto: Maria Conlan

26 starke Geschichten und 27 großformatige Fotos gehören zur Ausstellung „Feminin ErfolgReich!“, die jetzt im internationalen Spielzeugmuseums des Vereins Kaktus Münster am Verspoel eröffnet wurde. Neun Jahre habe sie an der Ausstellung gearbeitet, berichtete die Dortmunder Projektleiterin Eleonora Faust vom Verein Forum Dialog.

Vielfalt und gleichzeitig Gemeinsamkeiten von Frauen mit Migrationsgeschichte möchte sie zeigen. „Mit Frauenpower und Erfolgsgeschichten gegen Rechtsdruck!“ lautet das Motto. Faust wollte auch Frauen ins Rampenlicht rücken, die sich selbst gar nicht als erfolgreich definieren, doch wertvolle Arbeit in Familie und Ehrenamt leisten.

Kraft und Inspiration

Zur Eröffnung sprach Integrationsratsvorsitzende Maria Adela Salinas. Für sie spenden diese Frauengeschichten Kraft und Inspiration. Eine der dargestellten Frauen, die Geschäftsfrau Handan Anapa, beteiligte sich an der Diskussion zur Vernissage. Sie sieht in dem Aufwachsen mit zwei Kulturen Chance und Vorteil: „Man kann aus beiden das Beste herausnehmen. Ich bin ein gesunder Mix“, lautet ihr Erfolgsrezept.

Journalistin Nadja Baeva leitete die Diskussion. Auch ihr Porträt ist Teil der Ausstellung. Baeva möchte eine Brücke zwischen Einheimischen und Zuwanderern sein. Türkan Heinrich vom Verein Kaktus betrachtete dieses Projekt als „Tropfen im Ozean“ – nichts gehe verloren. Mit dabei war auch die Fotografin Ceicillia Dita. Ihr war es wichtig, mit den Frauen bei der Fotosession zu sprechen, um ihre Seele mit ins Bild zu bringen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Lukas Herbers mit Gitarrenmusik.

Die Ausstellung ist noch im Büro des Integrationsrats am Ludgeriplatz zu sehen, bevor sie weiter nach Essen, Düsseldorf und Dortmund wandert.

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