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Bilanz

Besucherzahl in Freibädern hat sich mehr als verdoppelt

Münster

Die Freibadsaison ist vorüber – seit dem Wochenende sind die Bäder in Münster geschlossen. Zeit, Bilanz zu ziehen – und die fällt wegen des heißen Sommers durchweg positiv aus.

Die Freibäder haben nun geschlossen.  Foto: Foto: Werner

Münsters Freibäder sind seit dem Wochenende geschlossen – nach einer wieder besucherstarken Saison. In den drei städtischen Freibädern Coburg, Hiltrup und Stapelskotten wurden laut Verwaltung zusammen rund 259.000 Badegäste gezählt.

Nicht so viele wie im heißen Vor-Corona-Sommer 2018, als sogar 344.000 Besucher kamen, aber mehr als doppelt so viele wie im vergleichsweise kühlen und corona-beeinträchtigten Sommer 2021, als nur 122.000 Gäste gezählt wurden.

Die meisten Badegäste kamen in die Coburg

Die meisten Gäste wurden auch 2022 mit rund 128.000 Schwimmerinnen und Schwimmern im Freibad Coburg gezählt. Nach Hiltrup kamen laut Stadtverwaltung 69.080 und nach Stapelskotten 59.856 Besucher.

Auch das kleine, vom Sportverein SV 91 betriebene Freibad Sudmühle verzeichnete einen höheren Zustrom als im Vorjahr: Mit 19.500 Besucherinnen und Besuchern seien 30 Prozent mehr Menschen nach Sudmühle gekommen als im vergangenen Jahr, sagt Vereinspräsident Peter Leimbach. Damit habe das Bad sein internes Ziel von 20.000 Badegästen fast erreicht – was zuletzt im Vor-Corona-Jahr 2019 gelungen sei.

Das Wasser in Sudmühle wird konventionell, also mit fossiler Energie beheizt – „da mussten wir sehr auf die Kosten achten“, sagt Leimbach. Auch die Coburg, die an die hauptsächlich mit Gas gespeiste Fernwärmeleitung der Stadtwerke angeschlossen ist, verzichtete auf diese zusätzliche Heizung und beendete den Betrieb vorzeitig.

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