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Öffentliches WLAN

Freifunk vor 1000er-Grenze

Münster

Die münsterischen Freifunker bedienen das Münsterland. Der 1000. Knotenpunkt steht vor der Tür. Das sorgt für unerwartete Lastspitzen.

Günter Benning

Freifunker Otter. Foto: bn

Freifunk im Münsterland erfährt nach eigenen Angaben ein atemberaubendes Wachstum: Der 1000. WLAN-Knoten steht vor der Tür.

Zu dem Wachstum, schreibt Freifunker Ingomar Otter aus Münster, tragen neue WLAN-Netze in Lüdinghausen, Steinfurt, Westmünsterland und Dülmen bei. Außerdem seien in den letzten Wochen weitere Flüchtlingsunterkünfte mit Freifunk versorgt worden, der Ausbau dort sei bei Weitem nicht abgeschlossen. Auch in Münster selbst nehme Freifunk weiter Fahrt auf, hier hat der Freifunk-Verein seinen Sitz am Hawerkamp.

Unterm Strich habe, so Otter, das Freifunknetz eine Größe erreicht, die Anfang des Jahres nicht erwartet wurde. Damit erreiche man allerdings auch die Grenzen der Infrastruktur. Otter: „Zur Zeit erleben wir, dass die Zuverlässigkeit stark leidet.“

Derzeit sei der Verein dabei, zehn neue Supernodes online zu bringen. Supernodes seien Server, die einzelne Funkwolken miteinander verbinden. Dies werde die Leistung deutlich verbessern.

Der Freifunk-Verein bietet Privaten die Möglichkeit, ihre WLAN-Netze der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dafür sind relativ günstige Router nötig. So soll ein möglichst flächendeckendes kostenloses WLAN-Netz verbreitet werden.

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