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18. Friedenskulturmonat

Ein Monat für den Frieden

Münster

Spannende Vorträge, interessante Diskussionsrunden und viel Kultur: All das hat der 18. Friedenskulturmonat zu bieten. Und einen prominenten Gast gleich zu Beginn.

Von Pjer Biederstädt

Daniel Hügel (v.l.), Brigitte Thomas und Rixa Borns präsentierten stellvertretend für die über 20 beteiligten Organisationen das vielfältige Programm des 18. Friedenskulturmonats vor. Foto: Pjer Biederstädt

Immer rund um den Jahresbeginn setzen sich die Verantwortlichen des Friedenskulturmonats zusammen, um ein Motto festzulegen, nach dem das Programm inhaltlich konzipiert wird. „In diesem Jahr geschah dies unter dem Eindruck des erst wenige Tage alten Angriffskriegs Russlands in der Ukraine“, erzählt Rixa Borns von der Friedensinitiative in Münster (FIM). Und so lautet das Motto in diesem Jahr schreiend einprägsam „Frieden“.

In die Buchstaben haben die Grafiker der Veranstaltung Risse layoutet, was die Brüchigkeit, aber auch die Möglichkeit zum Zusammenwachsen verdeutlichen soll, wie Daniel Hügel, Friedensreferent bei Pax Christi, und Brigitte Thomas vom Ausschuss für gesellschaftliche Verantwortung des evangelischen Kirchenkreises erklären.

Margot Käßmann kommt

Stellvertretend für die über 20 beteiligten Organisationen stellten Borns, Thomas und Hügel das Programm des 18. Friedenskulturmonats vor. „Krieg, Aufrüstung, Klimakatastrophe, Migration sind die beherrschenden Themen, und diese greifen die Veranstaltungen auf“, so Hügel.

Programm des 18. Friedenskulturmonat

Einen Monat lang nähert sich eine Mischung aus Vorträgen, Kultur und Diskussionsrunden dem Thema Frieden aus verschiedenen Richtungen an. Traditionell beginnt der Monat mit der Kranzniederlegung am Zwinger, um an den Beginn des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Prominentester Gast ist Margit Käßmann, die mit anderen über Wege ohne Waffen aus dem Krieg in der Ukraine sprechen wird.

Weitere Höhepunkte sind das Schauspielspektakel Vivat Pax und das 14. Friedensmahl, diesmal wegen Bauarbeiten nicht im Rathausinnenhof, sondern an der Stubengasse.

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