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Kommentar

G7-Treffen in Münster: Eine große Chance

Münster

Trotz gravierender Sicherheitsvorkehrungen und zu erwartender Einschränkungen – das G7-Treffen ist ein Geschenk für Münster und passt in Zeiten wie diesen erst recht hierhin, wie unser Kommentator meint.

Von Dirk Anger

Eine Fahne mit dem Motiv des G7-Gipfels. Das Außenminister-Treffen im November findet in Münster statt. Foto: dpa

Das ist ein Geschenk: Als Austragungsort des G7-Außenminister-Treffens erfährt Münster maximale Öffentlichkeit. Der Blick der Welt ist Anfang November auf die Stadt des Westfälischen Friedens gerichtet – auf ihr Erbe seit 1648 und diese eine entscheidende Botschaft: pax optima rerum, der Frieden ist das höchste Gut!

Ja, es wird Ausnahmezustand in der Stadt herrschen, die höchste Sicherheitsstufe bringt Einschränkungen mit sich. Das freut gewiss nicht alle; auch der Handel muss mit Einbußen rechnen, weil Menschen die Innenstadt womöglich meiden werden. Aber die Chance, sich auf internationaler Bühne als weltoffene Stadt präsentieren zu dürfen, sollte all diese Dinge wettmachen.

Miesepetrigkeit sind fehl am Platz

Wenn die Außenminister in Zeiten von Krisen und Krieg um Lösungen ringen, sollte Münster eine Kulisse bieten, die der Historie dieser Stadt entspricht. Kleinlichkeit und Miesepetrigkeit sind jedenfalls fehl am Platz, wenn es um ein besseres und sichereres Morgen geht.

Video in Kooperation mit dem WDR-Landesstudio Münster:

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