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Eisenbahner Sportverein

Gästebereich im ESV-Heim nach 50 Jahren renoviert

Münster

Der Eisenbahner Sportverein (ESV) Münster hat jetzt den renovierten Gästebereich in seinem Vereinsheim eingeweiht. Nach 50 Jahren wurde der Bereich nun saniert.

Von Klaus Möllers

Die 1. Mannschaft des ESV stellte die renovierte Gäste-Umkleide vor – mit Trainern, Betreuerin sowie Thorben Stock (hinten, 3.v.r.) und Vorstandsberater Walter Niehues (hinten l.) Foto: klm

Die Farbe an den Wänden roch noch frisch und der Kabinentrakt auf gewisse Weise neu. Weil der Großteil der Ausstattung auch neu ist. Am Samstag hat der Eisenbahner-Sportverein (ESV) Münster den renovierten Gästebereich in seinem Vereinsheim eingeweiht – mit einer Besichtigung für Mitglieder und Besucher und einem Freundschaftsspiel der 1. Mannschaft gegen Galaxy Steinfurt.

Rund acht Wochen lang sei an der Teilrenovierung des Vereinsheimes gearbeitet worden, erklärte Thorben Stock, Abteilungsleiter Fußball. „Die ganze Ausstattung war schon rund 50 Jahre alt“, sagte er. Und damit in mancher Hinsicht in keinem guten Zustand mehr. Jetzt sieht alles besser aus: Neue Bodenfliesen wurden verlegt, Wände gestrichen und im Gang zu den drei Gäste-Umkleideräumen und der Dusche sowie einem Ball-Raum mit bis zur Hüfte hohem Buntsteinputz versehen. Der bleibt unbeschadeter, falls ein Spieler zum Beispiel von draußen kommend seine Stollen an der Wand von Rasen- oder Asche-Resten abklopft. Gerade bei nassem Wetter.

Lüftungen für die Duschen

Die Deckenbeleuchtung wurde erneuert, ebenso die Elektrik. In der Dusche wurden Lüftungen eingebaut, wie Stock und Walter Niehues berichteten. Niehues war acht Jahre lang Vorsitzender des ESV und berät den Vorstand. Zwar habe es zuvor schon kippbare Elemente in der Blindglasbausteinwand nach draußen gegeben, die seien von Spielern aber nicht immer auch aufgemacht worden. Es entstand Schimmel an der Decke, so Niehues.

Im Keller befindet sich nun eine neue, energiesparende Heizungsanlage für das ganze Vereinsheim. Möglich geworden sei die Teil-Renovierung durch das Landes-Programm „Moderne Sportstätte 2022“, sagte Niehues. Der Großteil der Arbeit wurde durch eine Fachfirma erbracht, ein Teil ergänzend in Eigenleistung.

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