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Filialschließungen bei Galeria Karstadt Kaufhof

Neue Gerüchte um Galeria-Filialen: Münster in Gefahr

Münster/Essen

Die Gerüchte verdichten sich: Das ehemalige Karstadt-Haus in Münster steht, wie schon von unserer Redaktion berichtet, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Liste derjenigen Galeria-Filialen, die geschlossen werden sollen.

Das Galerie-Logo schmückt inzwischen alle ehemaligen Kaufhof- und Karstadt-Filialen. Foto: dpa

Jetzt will auch die „Süddeutsche Zeitung“ in München aus nicht genannten Quellen erfahren haben, dass Galeria Karstadt Kaufhof (Essen) 17 Häuser an folgenden Standorten aufgeben will: Bayreuth, Chemnitz, Cottbus, Göttingen, Kiel, Landshut, Lörrach, Lübeck, Münster, Nürnberg, Paderborn, Reutlingen, Saarbrücken, Siegburg, Speyer, Trier und Wiesbaden.

Gerettet sind danach die Häuser in Aachen, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Kassel, Mannheim und Würzburg. An anderen Orten wird offenbar noch weiter mit Vermietern und potenziellen Übernehmern verhandelt.

Schließungsliste für März angekündigt

Klar ist damit immer noch nicht, wie viele der 131 Filialen letztlich erhalten bleiben. Das Unternehmen hatte eine definitive Schließungsliste erst für März angekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sich die bundesweit weit über 17 000 Mitarbeiter gedulden.

Der Generalbevollmächtigte des Konzerns, Arndt Geiwitz, setzte eine mittelfristige Zielmarke: Galeria wolle „in drei Kalenderjahren“ wieder Gewinn machen. Dann wären die Umstrukturierungskosten verdaut.

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