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Zahl ungenutzter Wohnungen sinkt bundesweit

Ganz wenige Leerstände in Münster

Münster.

In Deutschland geht die Zahl leerstehenden Wohnungen und Häuser wieder zurück. Zuvor hatten die Leerstände zwei Jahre lang zugenommen. In Münster gibt es extrem wenige freie Wohnungen.

In Großstädten gibt es wieder weniger Leerstände. Foto: dpa

Kaum freie Wohnungen gibt es einer Studie das Analysehauses Empirica zufolge in den Großstädten. Zu den Städten mit den niedrigsten Leerstandsquoten gehört auch Münster mit einem Anteil von lediglich 0,3 Prozent. Nur in München liegt die Quote mit 0,2 Prozent noch niedriger. Auf dem gleichen Niveau wie Münster liegen Frankfurt und Freiburg.

Bundesweit standen laut Empirica Ende des vergangenen Jahres 2,8 Prozent der vermietbaren Wohnungen leer. Das waren 607 000 Einheiten – 4000 weniger als im Vorjahr. Die höchsten Leerstandsquoten wurden für Pirmasens in Rheinland-Pfalz und Frankfurt/Oder in Brandenburg mit 9,3 bzw. 9,1 Prozent ermittelt. Das bedeutet: Jede elfte Wohnung wird hier nicht genutzt. Insgesamt führt das Analyse-Unternehmen, das zu den „Immobilienweisen“ der Bundesregierung gehört, die zunehmende Wohnungsknappheit auf die geringere Bautätigkeit und die stärkere Zuwanderung zurück.

Bundesweiter Vergleich

In allen Landkreisen des Münsterlandes liegen die Leerstandsquoten zwischen zwei und vier Prozent. Genauere Angaben sind den Empirica-Daten nicht zu entnehmen.

Den höchsten Leerstand unter den Bundesländern hat Sachsen-Anhalt mit 8,1 Prozent, gefolgt von Sachsen (6,6 Prozent) und Thüringen (6,1 Prozent). Die niedrigsten Leerstandsquoten gab es dagegen in den Stadtstaaten Hamburg (0,4 Prozent) und Berlin (0,8 Prozent), gefolgt von Bayern (1,2 Prozent) und Baden-Württemberg (1,3 Prozent). Für Nordrhein-Westfalen liegt dieser Wert bei 3,0 Prozent.

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