1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Gastronom plädiert für eine Wasserfontäne

  6. >

Fischsterben am Aasee

Gastronom plädiert für eine Wasserfontäne

Münster

Die Kadaver im Wasser sind weitgehend verschwunden, auch der strenge Geruch der vergangenen Tage hat sich mittlerweile am Aasee nahezu verflüchtigt. Andreas Hartmer atmet tief durch. „Nach dem Schock von vergangener Woche scheint sich die Situation wieder zu normalisieren“, sagt der Geschäftsführer des Restaurants „A2 am Aasee“.

Martin Kalitschke

Geschäftsführer Andreas Hartmer auf der Terrasse seiner Gaststätte „A2 am See“. Foto: kal

Stühle und Tische reichen bis an die Wasserkante, Gäste sitzen im Freien. Anders am Wochenende: „Da merkte man schon, dass es die Leute eher ins Restaurant zog“ – schließlich waren 20 Tonnen Fisch verendet.

Fischsterben "ganz schlimm"

Was Hartmer vergangene Woche sah, „war ganz schlimm“. „Das Hafenbecken war eine weiße Fläche, das war wirklich dramatisch.“ Nie hätte er gedacht, dass im Aasee so viele Fische leben. „Dabei bin ich hier praktisch aufgewachsen.“ Ein toter Wels sei 1,40 Meter groß gewesen, „unglaublich“.

Anzeichen für ein dramatisches Fischsterben habe er an den Tagen zuvor nicht wahrgenommen, sagt Hartmer. „Sicher, der ein oder andere tote Fisch schwamm auf der Oberfläche, doch das gibt es immer mal wieder.“ Dass ein Großteil der toten Tiere bereits am Wochenende schon wieder geborgen war, sei eine große Leistung gewesen, betont der Gastronom.

Eine Fontäne wäre schön

Und wie geht es jetzt mit dem Aasee weiter? „Eine große Wasserfontäne würde nicht nur schön aussehen, sondern auch für Sauerstoff im Wasser sorgen“, schlägt er vor.

Startseite
ANZEIGE