1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Gedenken an die Opfer von Halle

  6. >

Antisemitischer Anschlag

Gedenken an die Opfer von Halle

Münster

Gemeinsam gegen Antisemitismus: Rund 50 Menschen folgten am Sonntag dem Aufruf des „Jugendbündnisses gegen Antisemitismus Münster“ zur Gedenkveranstaltung an den rechtsextremen Anschlag in Halle am 9. Oktober 2019. Auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde hatte eine Botschaft.

Rund 50 Menschen folgten am Sonntag dem Aufruf des „Jugendbündnisses gegen Antisemitismus Münster“ zur Gedenkveranstaltung an den antisemitischen Anschlag in Halle am 9. Oktober 2019. Foto: Pjer Biederstädt

Das „Jugendbündnis gegen Antisemitismus Münster“ hat am Sonntag vor dem Rathaus am Prinzipalmarkt der Opfer des Anschlags in Halle im Jahr 2019 gedacht.

Bei dem antisemitischen Anschlag am jüdischen Feiertag Jom Kippur hatte ein Rechtsextremist zwei Menschen getötet, die stabile Holztür einer Synagoge hatte weitaus Schlimmeres verhindert.

In einer Videobotschaft richtete Sharon Fehr, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Münster, die Botschaft an die rund 50 Teilnehmer, dass man gemeinsam „gegen den stark ansteigenden Antisemitismus“ ankämpfen müsse.

Man wolle ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen, sagte Pauline Bojas vom Bündnis. Man dürfe es nicht tolerieren, dass Antisemitismus in den Alltag Einzug erhalte.

Rund 50 Teilnehmende kamen zum Gedenken ans Rathaus. Foto: Pjer Biederstädt
Startseite