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Neue Folgen des ZDF-Krimis

"Geheimer" Wilsberg-Dreh vor dem Antiquariat in Münster

Münster

Privatdetektiv Georg Wilsberg kehrt auf die Fernsehbildschirme zurück: In der vergangenen Woche haben auch in Münster Dreharbeiten stattgefunden. Wohnen kann Wilsberg allerdings nicht im Antiquaritat - sondern nur in einer Halle.

wn

Wilsberg-Dreh in Münster: Zumindest vor dem Antiquariat Solder durfte für die beiden neuen Folgen "Gene lügen nicht" und "Schmeckt nach Mord" gedreht werden. Foto: ZDF/Thomas Kost

Diesmal musste er möglichst unerkannt bleiben, äußerst ungewohnt für Münsters berühmtesten Privatdetektiv Georg Wilsberg. "Eine Woche lang war das Wilsberg-Team um Regisseur Philipp Osthues und Kameramann Daniel Bussmann zu Dreharbeiten in Münster", heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Doch die Drehorte wurden diesmal nicht bekannt gegeben, denn Menschenansammlungen wollte das Team der Produktionsfirma Warner Bros. mit Produzentin Carina Hackemann wegen der Corona-Pandemie auf jeden Fall vermeiden. So bleibe den Münsteranerinnen und Münsteranern nur geduldiges Warten bis zur Ausstrahlung der beiden neuen Folgen "Gene lügen nicht" und "Schmeckt nach Mord" im ZDF, um zu sehen, wo in der Domstadt gedreht wurde.

Wilsberg und der Wasserschaden

Zu den "geheimen" Drehorten gehörte Wilsbergs Antiquariat. Inhaber Michael Solder freute sich darüber sehr, nach monatelanger Wilsberg-Abstinenz. Wilsberg alias Leonard Lansink ist in den beiden neuen Folgen also zumindest wieder vor dem Antiquariat zu sehen, drinnen durfte noch nicht gedreht werden, weil es dort dazu eng ist, wie die Stadt schreibt. Deshalb wohnt Wilsberg übergangweise in einer Halle, im Film ist ein Wasserschaden der Grund. Die sei aber auch "sehr urig" und würde gut zu Wilsberg und Münster passen, versichert Produktionsassistentin Tessa Langhans.

Darum geht es in den neuen Wilsberg-Folgen

Und auch wenn Wilsberg sich in sein altes Antiquariat zurückseht, seinen Ermittlungen tut der unfreiwillige Wohnungswechsel keinen Abbruch. In der prominent besetzen Folge "Gene lügen nicht" – u.a. mit Ester Schweins, Dieter Landuris und Reiner Schöne – stoßen Wilsberg und Ekki (Oliver Korittke) mittels Genanalyse auf einen bis dato unbekannten Bruder von Ekki, der einen Mord begangen haben soll.

Und in "Schmeckt nach Mord" geht es um die Erfindung des perfekten Fleischimitats, diesmal ist das Opfer ein Fleischfabrikant. Die Dreharbeiten werden in Köln und Umgebung fortgesetzt, sie dauern noch bis zum 21. Mai. Ausgestrahlt werden "Gene lügen nicht" und "Schmeckt nach Mord" im ZDF voraussichtlich 2022. Die Redaktion beim ZDF haben Martin Neumann und Florian Weber.

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