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Ermittlungen

Geiselnehmer hatte erhebliche Vorstrafen

Münster

Der Schock über die Geiselnahme in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster am Freitag sitzt immer noch tief. Doch so überraschend wie für die Beteiligten in Münster war die Tat womöglich gar nicht: Der letztlich erschossene Geiselnehmer war offenbar bereits vor 13 Jahren in ein ähnliches Gewaltverbrechen verstrickt.

Christian Althoff

Mitarbeiter der Spurensicherung, hier am Eingang der JVA Münster, untersuchten den Tatort im Inneren des Gebäudes. Foto: Bernd Thissen/dpa

Nachdem ein SEK-Beamter am Freitag in der Justizvollzugsanstalt Münster einen Geiselnehmer (40) erschossen hat, ist aus Neu­tralitätsgründen das Polizeipräsidium Dortmund mit der Untersuchung der Schussabgabe beauftragt worden. Möglicherweise war die Entscheidung, auf den Häftling zu schießen, mit von dem Wissen beeinflusst, dass der Schlacht­arbeiter schon vor 13 Jahren in Rheda-Wiedenbrück versucht hatte, einer Frau mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden – seiner damals 46 Jahre alten Mutter.

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