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Nach Unfall auf der Torminbrücke

Geländerelement aus dem Aasee geborgen

Münster

Auf schneebedeckter Fahrbahn hat im Januar ein Autofahrer auf der Torminbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er prallte gegen das Geländer, ein großes Stück fiel dabei in den Aasee. Taucher konnten es jetzt bergen.

wn

2,5 mal 0,75 Meter ist das Teilstück des Stahlgeländers der Torminbrücke groß, das die Taucher der Feuerwehr jetzt aus dem Aasee geborgen haben. Foto: Stadt Münster

Bei einem Unfall im Januar auf der schneebedeckten Fahrbahn der Torminbrücke ist ein größeres Teilsegment des Stahlgeländers in den Aasee gefallen. Am Montag hat das Amt für Mobilität und Tiefbau in Zusammenarbeit mit den Tauchern der Feuerwehr Münster dieses Teil aus dem See geborgen, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt.

Die Brücken-Ingenieure des Amtes für Mobilität und Tiefbau hatten bei der Feuerwehr um "Amtshilfe" gebeten und die Taucher haben kurzerhand eine Übung angesetzt. Am Ende habe der Einsatz über drei Stunden gedauert und viel Kraft gekostet.

Schlechte Sicht im Aasee

"Die Sicht unter Wasser ist im Aasee schlecht", beschreibt der Taucheinsatzführer Stefan Heinrichs die Lage und ergänzt: "Dies ist mit Abstand die schwierigste Stelle für einen Tauchgang." Zudem mache die niedrige Temperatur die Arbeit unter Wasser zusätzlich schwer.

Das verformte Geländerelement fand sich schließlich 20 Meter südlich der Torminbrücke. "Es muss mit viel Kraft aus der Brücke gerissen worden sein", stellt Brückenmeister im Amt für Mobilität und Tiefbau, Guido Kiesewalter, fest. Beeindruckt von der Leistung der Taucher bedankte Kiesewalter bei den Tauchern für ihren Einsatz im Winter.

Die Taucher Jochen Vosseberg (l.), Dirk Neerken und Taucheinsatzführer Stefan Heinrichs sind froh es geschafft zu haben, Guido Kiesewalter vom Amt für Mobilität und Tiefbau (2.v.r.) ist beeindruckt von der Arbeit der Taucher. Zwischenzeitlich waren auch die Taucher Jan Merschkötter und Christoph Evermann im Einsatz. Foto: Stadt Münster

Im Sommer sind laut Mitteilung der Stadt in diesem Bereich Tretboote und die Solaris unterwegs, auch Regatten werden regelmäßig veranstaltet. "Da war es wichtig, dass wir dieses große Stahlteil von 2,5 x 0,75 Meter frühzeitig geborgen haben", herrschte Einigkeit bei allen Beteiligten.

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