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Architekturbüro spendet Visualisierung des Spendenprojekts

„Gesicht“ für das Pelikanhaus

Münster

Damit sich die vielen Unterstützer des geplanten Pelikanhauses vorstellen können, was mit ihren Spenden gebaut wird, hat ein Architekturbüro aus Münster jetzt eine aufwendige und teure Visualisierung erstellt – kostenlos. Das Pelikanhaus wird vollständig durch Spenden finanziert.

wn

Wirkt so real, wie ein Foto: Die Visualisierung zeigt, wie das geplante Pelikanhaus aussehen soll, wenn es fertig ist. Baubeginn soll im kommenden Jahr sein. Foto: Büro Engel und Haehnel

Auf dem Papier nimmt das geplante Pelikanhaus zunehmend Form an. Es soll ein Zuhause auf Zeit für die Angehörigen schwerst kranker Kinder werden, die im Clemenshospital in Behandlung sind. Pläne und technische Zeichnungen sind aber meist nur für Experten leicht zu verstehen. Deshalb haben Experten vom Architekturbüro Engel und Haehnel jetzt eine Visualisierung des Gebäudes gespendet, wie es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses heißt.

Das Pelikanhaus soll eine Unterbringung der Familien von schwerkranken Kindern, die zum Teil über Monate im Clemenshospital behandelt werden, in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus bieten. Das „Zuhause auf Zeit“ bietet Platz für insgesamt zwölf Zimmer.

Spezialisierte Programmierer sind mit modernen Computerprogrammen in der Lage, geplante Bauprojekte auf dem Bildschirm so realistisch darzustellen, dass es so aussieht, als existiere das Gebäude bereits. Solche Visualisierungen sind zeit- und rechenaufwendig und entsprechend teuer. Das in Münster ansässige Büro Engel und Haehnel hat das Pelikanhaus in Szene gesetzt und die fotorealistischen Ergebnisse dem Clemenshospital als Spende zur Verfügung gestellt. „So fällt es den vielen Unterstützern nun wesentlich leichter, sich vorzustellen, wie das Pelikanhaus einmal aussehen wird“, erläutert Geschäftsführer Hans-Jürgen Engel.

Bauzeit von 18 Monaten geplant

Die Architekturpläne stammen aus dem Hause Planungsgruppe Wörmann (pgw) Ostbevern. „Architekten fällt es in der Regel leicht, sich ein geplantes Gebäude vorzustellen. Aber auch für uns sind solche Visualisierungen von großem Wert, wenn es um Details wie zum Beispiel den Lichteinfall geht“, berichtet Christoph Lüttmann, Geschäftsführer von „pgw“. Das Projekt wird vollständig durch Spenden finanziert. Durch die Unterstützung von über 1700 Spendern sind bereits weit mehr als zwei Millionen Euro an Spenden eingegangen. Baubeginn wird im kommenden Jahr sein, die geplante Bauzeit beträgt voraussichtlich 18 Monate.

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