1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Gleich zwei spektakuläre Einbrüche am Prinzipalmarkt

  6. >

Nobeluhren und Luxustaschen gestohlen

Gleich zwei spektakuläre Einbrüche am Prinzipalmarkt

Münster

In gleich zwei Geschäften auf Münsters Prinzipalmarkt ist eingebrochen worden. Die Diebe nahmen Luxustaschen, Schmuck und Nobeluhren in einem Gesamtwert von 300 .000 Euro mit. Nach dem zweiten Einbruch schließt die Polizei nun einen Tatzusammenhang nicht mehr aus.

An den vergangenen Tagen ist gleich zwei Mal in Geschäften am Prinzipalmarkt in Münster eingebrochen worden. Foto: Oliver Werner

Die Polizei schließt einen Tatzusammenhang nicht mehr aus: In zwei Geschäften mit Luxuswaren auf dem Prinzipalmarkt in Münster ist an den vergangenen Tagen eingebrochen worden. Luxustaschen, Schmuck und Nobeluhren in einem Gesamtwert von rund 300. 000 Euro sind gestohlen worden. Hinweise auf eine Einbruchsserie haben die Fahnder allerdings nicht.

In Vitrinen hineingebohrt

Der Einbruch in das Juweliergeschäft „Rüschenbeck“ ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Die Täter hatten das Umfeld genau ausbaldowert und waren nach Polizeiangaben über das Gerüst des Nachbarhauses, das gerade umgebaut wird, und über ein offen stehendes Fenster in das Treppenhaus gelangt. Sie stemmten eine Wand auf und bohrten sich treffsicher in die Rückwand der Vitrinen. So sackten sie Schmuck und Uhren unter anderem der Nobelmarke Breitling ein. Die Polizei sucht Zeugen, die im Tatzeitraum vom vergangenen Samstag, 18 Uhr, bis Montag, 8 Uhr, etwas beobachtet haben. So gebe es Hinweise auf laute Geräusche am Sonntagabend, bestätigt Polizeisprecher Jan Schabacker.

Bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag hatten Diebe die Eingangstür in das Modegeschäft „Donna“ aufgehebelt. Sie hatten es auf Luxushandtaschen unter anderem italienischer Edeldesigner abgesehen. 35 Stück, aber auch Schuhe und Gürtel in einem Gesamtwert von 100 000 Euro nahmen sie mit.

Die Fahnder sind dabei, Videomaterial auszuwerten. „Wir können nicht ausschließen, dass es einen Tatzusammenhang gibt. Wir schauen uns beide Fälle durchaus zusammen an“, so Schabacker.

Startseite
ANZEIGE