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Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Kosmider verabschiedet

„Glücksfall für die Bürgerstiftung“

Münster

Zu Ehren von Hans-Peter Kosmider, scheidender Vorsitzender der Bürgerstiftung, wurde am Aasee ein Baum gepflanzt. Dabei wurde nicht mit Lob gespart.

Von Helmut P. Etzkorn

Ein Tulpenbaum wurde Samstag am Aasee zu Ehren des scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung, Hans-Peter Kosmider (5.v.l.), gepflanzt. Foto: hpe

„Hans-Peter Kosmider ist gut verwurzelt in unserer Stadtgesellschaft und hat viel Gutes unternommen. Auch deshalb ist es genau passend, hier und heute für ihn am Aasee einen Baum zu seinen Ehren zu pflanzen!“ Friederike van de Loo-Schulze Schwienhorst, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bürger für Münster, dankte am Samstag am Ufer des Aasees dem in wenigen Wochen aus dem Amt scheidenden Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Kosmider für sein unermüdliches Engagement. Ein Tulpenbaum sei charakteristisch für das unermüdliche Schaffen Kosmiders. „Der Baum ist genau wie er sehr widerstandsfähig und kann vieles ertragen“, so die Kuratoriumschefin.

Bürgermeisterin Angela Stähler dankte Kosmider für die vielen identitätsstiftenden Projekte, die von der Bürgerstiftung unter seiner Regie in Münster geschaffen wurden. Die Stiftung habe Menschen Perspektiven eröffnet und habe sich längst zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Stähler: „Wir danken Hans-Peter Kosmider für seinen außergewöhnlichen Einsatz mit viel Herz und Verstand. Münster ist lebens- und liebenswert, weil es Menschen wie ihn gibt.“

Eine Stiftung als Mitmachorganisation

Bei einem anschließenden Empfang würdigte Prof. Dr. Bodo Risch Kosmiders Lebensleistung im Ehrenamt. Er habe die Stiftung mit all seinen Aktivitäten in der Mitte der Stadt verankert und zu einer Mitmachorganisation im besten Sinn entwickelt. 400 Projekte – vom Bürgerbrunch über die Betriebsrallye, die Lesepaten, der Flüchtlingshilfe, dem Bürgerpreis bis zum „klingenden Seniorenheim“ – wurden realisiert, insgesamt sei Kosmider eben „ein Glücksfall für die Stiftung“.

„Er fördert Talente“

Für Caroline von Lengerke (22), die ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stiftung absolvierte und inzwischen zum Kuratorium gehört, ist Kosmider ein Chef gewesen, „der jede Meinung ernst nimmt und Talente fördert“. Und kennzeichnend zum Abschiedstreffen für den scheidenden Chef spielten die „Corona Brass Brothers“ Sinatras „My Way“.

Kosmider: „Die Erfolge unserer Bürgerstiftung waren nur gemeinsam möglich, soziale Projekte waren mir immer besonders wichtig. Man kriegt persönlich viel zurück, wenn man im Ehrenamt arbeitet.“

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