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Skulptur-Projekte

Gold-Pavillon glänzt nun im Hamburger Hafen

Münster

Vor zehn Jahren war der Gold-Pavillon „Switch“ die Attraktion bei den Skulptur-Projekten. Seit Kurzem steht er nun unweit der Hamburger Elbphilharmonie.

Martin Kalitschke

Der goldene Pavillon steht inzwischen im Hamburger Hafen. Foto: Thorsten Baering

„Switch“ war vor zehn Jahren eine der Attraktionen der Skulptur-Projekte: Der zwölf Meter hohe Pavillon, der im Sommer 2007 drei Monate lang auf dem Platz zwischen Landesmuseum und Aegidiimarkt stand, war erste Anlaufstelle für alle Besucher der Ausstellung. Seit ein paar Monaten steht der Pavillon nun im Hamburger Hafen.

Jan Kampshoff und Marc Günnewig von dem im münsterischen Hafen ansässigen Büro „Modulorbeat“ hatten die begehbare Skulptur damals entworfen. Nach 100 Tagen sollte sie eigentlich wieder eingeschmolzen werden. Doch dann erwarb ein Hamburger Unternehmer den Pavillon mit der goldfarbenen, gelochten Messinghaut: Thomas Friese, Gründer des Modeunternehmens Thomas i-Punkt.

Zunächst verschwand der Pavillon erst einmal für ein paar Jahre in einem Depot – bevor er nun im vergangenen Herbst an seinem neuen Standort in Hamburg-Entenwerder aufgebaut wurde. Zusammen mit einem Café nebenan habe sich die Ecke schnell zum „Place to be“, zu einem beliebten Treffpunkt, an dem man sieht und gesehen wird, entwickelt, schreibt die örtliche Presse.

Kein Wunder bei dieser Aussicht: Im Hintergrund der Skulptur ragt die gerade erst eröffnete Elbphilharmonie majestätisch in die Höhe.

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„Nun ist aus der temporären Skulptur eine dauerhafte geworden“, freut sich Jan Kampshoff von Modulorbeat. Ein anderes Projekt des Büros sorgt derweil ganz aktuell für Furore: die „One Man Sauna“, ein Sauna, die aus 7,50 Meter hoch gestapelten Betonfertigteilen besteht und vorübergehend auf einer Brachfläche in Bochum aufgebaut war. Die Skulptur ist kürzlich für den renommierten Mies-van-der-Rohe-Award nominiert worden.

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