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Corona-Pandemie

Grüne Ratsmitglieder fordern Freiheiten für Außengastronomie

Münster

Die Wirte stehen in den Startlöchern: In den Corona-Zeiten spielt die Außengastronomie natürlich eine besondere Rolle, wenn es wieder losgeht. Die Grünen in Münster wollen den Gastronomen deshalb möglichst viele Freiheiten vor ihren Lokalen zugestehen. [mit Video]

Dirk Anger

Grüne Ratsmitglieder diskutieren mit Peter Wolfrom (3. v.l.) und seiner Mitarbeiterin Sandra Maschke (3.v.r.) Foto: Dirk Anger

Das städtische Ordnungsamt soll den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Wirten und Restaurantbesitzern in Sachen Außengastronomie soweit wie nur eben möglich entgegenkommen – etwa wenn es um die Genehmigung fest verankerter Aufbauten vor den Lokalen geht. Mit diesem Beispiel warb die wirtschaftspolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion, Anne Herbermann, um Wohlwollen bei der Behörde. Gleiches gelte für neue Konzepte der Gastronomie. Diese habe extrem gelitten, so Herbermann. Wichtig sei jetzt Planungssicherheit.

Darauf hofft Peter Wolf­rom, der unter anderem „Peters Wein-Bar“ an der Warendorfer Straße betreibt. In den Klagemodus vermochte er nicht zu verfallen. „Wir fühlen uns unterstützt von der Stadt“, erkannte er bei einem Ortstermin der Grünen in seinem Lokal das Entgegenkommen der Verwaltung im vergangenen Jahr an.

Wünschen würde er sich gleichwohl noch mehr Flexibilität im Außenbereich. „Die Beschirmung ist besonders wichtig geworden“, erklärte der Bar-Betreiber den Politikern. Ihm, so sagt er, wäre schon sehr geholfen, wenn er größere Schirme nicht mehr jeden Abend abbauen müsste. Schließlich habe die Außengastronomie gerade in Corona-Zeiten noch mehr an Bedeutung gewonnen. Auch an einen kleinen Foodtruck vor seinem Lokal denkt Wolfrom.

Video in Kooperation mit dem WDR:

Mehr Raum für Außengastronomie

Solchen Ideen stehen die Grünen nach eigenen Angaben offen gegenüber. „Schließlich leistet die Gastronomie einen großen Beitrag zur Aufenthaltsqualität“, betonte Grünen-Ratsherr Carsten Peters, während Ratsfrau Ingrid Kremer betonte, wie wichtig die Mischung aus Gastronomie und kulturellem Leben für Mauritz sei. Und Ratskollegin Annika Bürger regte an, über eine Neuaufteilung des öffentlichen Raums nachzudenken, etwa mehr Platz für die Gastronomie am Abend auf dem Bürgersteig.

Unterdessen hat die grüne Ratsfraktion bei Stadtbaurat Robin Denstorff angefragt, welche Unterstützungsleistungen die Gastronomie durch die Stadt erfahren hat.

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