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Hauptbahnhof

Polizisten beschlagnahmen verbotene Messer und Drogen

Münster

Erfolgreiche Kontrolle: Bundespolizisten haben am Hauptbahnhof in Münster verbotene Messer und Drogen sichergestellt. Gegen einen 19-Jährigen wurde Strafanzeige erstattet.

Bundespolizisten haben am Hauptbahnhof Münster unter anderem zwei Messer beschlagnahmt. Foto: Colourbox.de (Symbolbild)

Beamte der Bundespolizei haben am Mittwoch am Hauptbahnhof in Münster zwei verbotene Messer beschlagnahmt. In einem der beiden Fälle wurden nach Angaben des Bundespolizei zudem auch Drogen sichergestellt.

Am Vormittag wurde bei der Kontrolle eines 21-Jährigen ein Einhandmesser gefunden und sichergestellt. "Einhandmesser dürfen nach dem Waffengesetz nur bei einem berechtigten Interesse geführt werden, wie zum Beispiel bei Ausübung der Jagd", heißt es in der Mitteilung der Bundespolizei. Der Münsteraner berief sich darauf, er benötige es zur Selbstverteidigung. Das ist nach Mitteilung der Polizei jedoch "ausdrücklich kein berechtigtes Interesse, das vom Waffengesetz abgedeckt wäre". Das Einhandmesser wurde sichergestellt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Strafverfahren  gegen 19-Jährigen eingeleitet

Am Abend hat eine Streife einen 19-Jähriger dabei beobachtet, wie er am Nebeneingang des Hauptbahnhofs einen Joint konsumierte. Auf Nachfrage händigte der Münsteraner drei Gramm Marihuana und ein Butterflymesser aus. Im Waffengesetz sind Butterflymesser nach Angaben der Bundespolizei als verbotene Waffen aufgeführt, Erwerb und Besitz sind strafbar.

Das Messer und das Marihuana wurden beschlagnahmt. Gegen den 19-Jährigen wurden Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz eröffnet.

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