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Aufwendige und teure Logistik in Impfzentren

Hausärzte impfen schneller und billiger gegen Corona

Münster

Als der Corona-Impfstoff Anfang des Jahres noch sehr knapp war, waren die Impfzentren Garanten dafür, dass die festgelegte Impf-Reihenfolge eingehalten wurde. Mittlerweile ist die Lage anders – und es stellt sich die Frage, wie lange die kostenintensiven Impfzentren noch nötig sind.

Karin Völker

Die Logistik in den Impfzentren, hier das Impfzentrum in der Halle Münsterland, ist teuer. Wie lange ihr Betrieb noch aufrecht erhalten wird, ist noch unklar. Foto: Oliver Werner

Auch wenn viele immer noch warten – das Impfen gegen das Coronavirus nimmt Fahrt auf. Motor der Entwicklung sind vor allem die Hausärzte: In Arztpraxen sind Impfungen seit dem 1. April möglich – und seither wurden dort schon rund 27 000 Münsteraner geimpft. Das Impfzentrum in der Halle Münsterland ging am 8. Februar in Betrieb. Hier erhielten bis Donnerstag rund 62 000 Münsteraner ihre Erstimpfung. Was aber nicht bedeutet, dass die Impfzentren vergleichsweise ineffizient arbeiten, heißt es bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die die Zentren im Auftrag des Landes betreibt.

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