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Förderpreis „Helfende Hand“ 2022

DRK-Projekt: Auszeichnung für Blackout-Aufklärung

Münster/Berlin

Schon die Nominierung für den Förderpreis „Helfende Hand“ 2022 hat den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe enorm gefreut. Noch größer war die Freude nun bei der Verleihung in Berlin. Denn das Projekt „BlackOut of the Box“ räumte gleich doppelt ab.

Freuten sich über die beiden Preise für das Projekt „BlackOut of the Box“ vom DRK-Landesverband: (v.l.) Christian Schuh, Tanja Knopp und Helena Tenambergen. Foto: pd

Doppelter Grund zur Freude für den DRK Landesverband Westfalen-Lippe: Bei der Verleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ 2022 vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), der höchsten Auszeichnung im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz, hat das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Projekt „BlackOut of the Box“ gleich zweifach abgeräumt.

In der Kategorie „Innovative Konzepte“ holte der „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ den mit 7000 Euro dotierten zweiten Platz. Zudem setzte sich das Projekt beim Publikumspreis durch – mit 1321 von insgesamt 7224 Stimmen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnete das Projekt als „großartig“. Es könne helfen, Menschen die Ängste bei einem Stromausfall zu nehmen.

Hilfe, um Bevölkerung bei Katastrophen aufzuklären

Und genau da wollte das DRK auch ansetzen: Denn die Kisten sollen helfen, die Bevölkerung aufzuklären, wie sie bei Blackouts und anderen Katastrophen zu reagieren hat. Ebenfalls soll mit dem Projekt niederschwellig auf die Bedeutung des Ehrenamts im Katastrophenschutz hingewiesen, Tipps zur Selbsthilfefähigkeit an die Hand gegeben und neue Aktive für den Katastrophenschutz gewonnen werden.

Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die mit Christian Schuh, Leiter der DRK-Abteilung Nationale Hilfsgesellschaft, und Helena Tenambergen, DRK-Referentin für Freiwilligenmanagement und Ehrenamt, in Berlin war, freute sich riesig über die doppelte Auszeichnung – vor allem über die breite Unterstützung aus der gesamten Republik, was der gewonnene Publikumspreis auch zeigen würde.

Blackout-Boxes für ganz Deutschland

Ebenso sagte sie, dass man mit diesem Projekt flächendeckend etwas richtig Großes bewirken könne. „Wir wollen mit den Kisten einen Beitrag dazu leisten, den Bevölkerungsschutz in ganz Deutschland weiter nach vorne zu bringen“, erklärte sie.

Ebenso animierte die Landesrotkreuzleiterin andere Hilfsorganisationen, die Blackout-Box – darin sind unter anderem ein Informationsstand und ein pädagogischer Parcours enthalten – zu kopieren, um bundesweit noch mehr Menschen erreichen zu können.

In der Kategorie „Innovative Konzepte“ holte der „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ den zweiten Platz bei der „Helfenden Hand“. Foto: pd
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