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Nobelpreisträgerin

Herta Müller eröffnet „Domgedanken“

Münster

Nobelpreisträgerin Herta Müller wird in Münster die Domgedanken eröffnen. Mit im Gepäck wird sie eine eindeutige Botschaft an alle Querdenker haben.

Herta Müller kommt in den St.-Paulus-Dom. Foto:

Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie werden als diktatorische Eingriffe gebrandmarkt, gleichzeitig scheinen sich mehr Menschen nach autoritärer Politik zu sehnen und driften demokratische europäische Staaten ins Autoritäre ab. „Wer heute Deutschland als Diktatur bezeichnet, weiß nicht mehr, was es heißt, in einer Diktatur zu leben, und zerstört mit diesen Vorwürfen demokratische Legitimation von Politik in unserem Land“, sagt die Schriftstellerin Herta Müller.

Die Literatur-Nobelpreisträgerin eröffnet am Mittwoch (11. August) um 18.30 Uhr die diesjährigen „Domgedanken“ im St.-Paulus-Dom. Die fünf Mal mittwochs stattfindende Vortragsreihe steht 2021 unter dem Leitwort „Demokratie – ein Auslaufmodell?“. Müller stellt ihren Beitrag dazu unter den Titel „Die Zeit ist ein Dorf. Die Angst hat das kürzeste Gesicht“. Anmeldungen sind möglich unter www.paulusdom.de. Die Domverwaltung erteilt Zusagen mit Platzvergabe.

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