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Neue Corona-Schutzverordnung

Heuer: „Hoffentlich reicht der Ansatz“

Münster

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW setzt aus Sicht von Münsters Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer vor allem auf die Immunisierung der Bevölkerung. Heuer hofft, dass dieser Ansatz ausreichend ist.

Von Ralf Repöhler

Die „2G plus“-Regel gilt für die Gastronomie, Mensen und Kantinen. Foto: dpa (Symbolbild)

Das Land NRW setzt mit seiner am Dienstag veröffentlichten, neuen Corona-Schutzverordnung im Kampf gegen die Pandemie vorwiegend auf eine Immunisierung der Bevölkerung durch die Schutzimpfungen. „Hoffentlich reicht der Ansatz aus, um den wachsenden Druck auf die Krankenversorgung und andere kritische Bereiche aufzufangen“, beurteilte Münsters Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer die neuen Vorgaben aus Düsseldorf im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die neue Verordnung birgt laut Heuer keine größeren Überraschungen. Sie sehe wenige Verschärfungen vor, etwa durch die „2G plus“-Regel für die Gastronomie, Mensen und Kantinen. „ Die in allen ,2G plus‘-Bereichen eigentlich zusätzlich zur Immunisierung vorgesehene Testpflicht wird zugleich für Personen, die über eine Auffrischungsimpfung verfügen, wieder aufgehoben“, erläuterte Heuer. Der Testpflicht könne auch ab sofort mit einem Schnelltest vor Ort unter Aufsicht entsprochen werden. „Über das Ob und Wie eines Vor-Ort-Testes entscheidet der Veranstalter“, sagte er.

Infektionszahlen in Münster steigen weiter

Münsters Corona-Infektionszahlen sind durch die ansteckendere Omikron-Varinaten seit Weihnachten rapide angestiegen. So meldete die Stadt am Dienstag erneut 200 Neuinfektionen. Über 2200 Münsteranerinnen und Münsteraner sind aktuell mit dem Virus infiziert. Auf den Intensivstationen werden derzeit zehn Patientinnen und Patienten mit Corona behandelt.

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