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Verein „Nima‘s“ organisiert Unterstützungsaktionen

Hilfstransport für die Ukraine

Münster

Der münsterische Verein „Nima‘s“ unterstützt die Flüchtlingshilfe. Jetzt koordinierte er eine große Hilfsaktion für die Ukraine. Die nächste Sammlung ist schon in Vorbereitung.

33 Europaletten machten sich am Freitagabend auf den Weg in die Ukraine. In den Kartons befinden sich Hilfsgüter, die dringend benötigt werden. Foto: Nimas

33 Europaletten machten sich jetzt auf den Weg in die Ukraine. In den Kartons befinden sich Hilfsgüter, die dringend benötigt werden.

In Kooperation mit der GWS Gesellschaft für Warenwirschaftsysteme und den Vereinen Aaseepfoten Münster und Tierglück Münster startete der „Nima’s Verein für Bildungsförderung und Flüchtlingshilfe“ vor einer Woche einen Spendenaufruf und bat um Hygieneartikel, Nahrungsmittel, Tiernahrung, Decken, Babynahrung Windeln und Medikamente, die in der Ukraine dringend benötigt werden. Aus allen Stadtteilen Münsters wurden Spenden vorbeigebracht und füllten täglich die Lager, die die Familie Große-Dahlmann den Organisatoren der Hilfsaktion zur Verfügung stellten.

Lkw machte sich nach einer Woche auf den Weg

An der Spendenaktion beteiligten sich auch der Edeka-Markt Laufmöller und der Dorfladen aus Gimbte, wie es in der Pressemitteilung des Vereins Nima’s heißt. Dort wurden Spendenkörbe aufgestellt, die die Menschen mit ihrem Einkauf füllen konnten. "Die Resonanz war so groß, dass bereits nach einer Woche der 40 Tonner, den die Greiwing Truck und Trailer GmbH& Co. KG aus Greven uns unentgeltlich zur Verfügung stellte, sich auf den Weg machen konnte", freute sich Dr. Tannaz Westerberg, Gründerin und Vorsitzende des Verein Nima´s. Die Zahnärztin hatte den Verein in Münster 2015 zur Bildungsförderung sozial benachteiligter Kinder und zur Flüchtlingshilfe gegründet.

Der Lkw mit den jetzt gesammelten Hilfsgütern fuhr an die polnisch-ukrainische Grenze, wo die Güter auf mehrere kleine Transporter umgeladen wurden, die die Dinge direkt in Kriegsgebiete in der Ukraine brachten.

Weitere Transporte an die Grenze geplant

Über ein Spendenportal sammelt der Verein zusätzlich Geld für die weiteren Transportkosten wie Benzin und den Einkauf für Medikamente. Auch für die kommenden Wochen sind weitere Transporte geplant. Sachspenden werden ab nächster Woche Montag wieder angenommen.

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