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Millionen-Mann

Pelikanhaus: Horst Eschler spendet 40.000 Euro

Münster

Er hat es wieder getan: Der Millionen-Mann aus Münster, Horst Eschler, hat erneut eine große Summe Geld gespendet. Er unterstützt damit das Pelikanhaus am Clemenshospital.

Horst Eschler (l.) und Aysun (2.v.r.) mit Sabrina Schulz, Referentin für Fundraising, und Kinderklinik-Chef Dr. Otfried Debus Foto: Antenne Münster

Münsters Millionenmann Horst Eschler hat wieder Gutes getan. Diesmal unterstützt er das geplante Pelikanhaus am Clemens-Hospital mit 40.000 Euro. Bei einem Abendessen in Hiltrup wurde die Spende offiziell an die Referentin für Fundraising am Clemenshospital, Sabrina Schulz, und an Kinderklinik-Chef Dr. Otfried Debus übergeben, wie Antenne Münster berichtet.

Im Pelikanhaus sollen Familien vorübergehend leben können, deren schwerkranke Kinder zum Teil monatelang im „Clemens“ behandelt werden müssen, erklärt Sabrina Schulz: „Das sind Kinder, die vielleicht ein Schädelhirntrauma bei einem Unfall erlitten haben oder aufgrund eines Hirntumors länger bei uns behandelt werden müssen. Die Familien werden aus ganz NRW zu uns kommen, um bei ihrem Kind zu sein und als Familie zusammenzubleiben. Und auch Geschwisterkinder werden wir dort unterbringen.“

Zweite Spende für das Clemenshospital

Horst Eschler und seine gute Freundin Aysun hatten das „Clemens“ vor einigen Monaten schon einmal mit einer Spende von 35.000 Euro bedacht. Über die neuerliche Spende freute sich Debus umso mehr: „Wir sind unwahrscheinlich dankbar, dass Herr Eschler uns schon wieder bedenkt. Wir werden jetzt an dem Plan festhalten, Anfang kommenden Jahres den Grundstein für das Pelikanhaus zu legen.“

Die Baukosten hätten sich angesichts der Krisen von den ersten Planungen an mittlerweile auf rund fünf Millionen Euro verdoppelt, heißt es weiter. Das Haus könne nur über Spenden finanziert werden, weil es nicht als Bestandteil einer medizinischen Grundversorgung zähle.

Für ihn sei es das Schönste, diese Familien zu unterstützen, sagt Horst Eschler: „Ich habe das Geld, ich kann das, ich habe eine gute Rente, kann davon bestens leben, ich habe Eigentum, mir reicht das. Und ich bin ja nur, weil ich ein bisschen Geld habe, kein anderer Mensch geworden als früher. Ich fühle mich eben sauwohl, wenn ich anderen Menschen helfen kann, denen es nicht so gut geht.“

Spenden von mehr als sieben Millionen Euro

Horst Eschler hat bislang nach eigenen Angaben insgesamt rund sieben Millionen Euro für gute Zwecke gespendet. Die höchste Summe ging im vergangenen Jahr an die Fluthilfe der „Aktion Lichtblicke“ von den NRW-Lokalradios: 1,2 Millionen Euro. Auch für den Zoo hat Eschler bereits mehrfach hohe Summen gespendet.

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