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NRW plant Schließung

Im Einzelhandel breiten sich Frust und Unverständnis aus

Münster

NRW wird nach den Worten von Ministerpräsident Laschet ab Montag die Notbremse ziehen: Geschäfte sollen nach dem Wochenende wieder ihre Pforten schließen. Im münsterischen Einzelhandel breiten sich Frust, Sorge und Unverständnis immer mehr aus, berichtet der Handelsverband.

Martin Kalitschke

Am kommenden Montag werden die Geschäfte – hier Appelrath Cüpper am Prinzipalmarkt – coronabedingt wohl wieder schließen. Foto: Matthias Ahlke

Die Ankündigung von Ministerpräsident Armin Laschet, dass der Einzelhandel in NRW ab Montag wieder in den Lockdown gehen soll, legt sich am Dienstag wie Mehltau über Münsters Innenstadt. Die Schlangen vor den Geschäften sind kürzer als an den Tagen zuvor, die Geschäfte leerer, die Einzelhändler wirken deprimiert. „Für uns war es ein großes Geschenk, dass wir am 8. März öffnen durften“, zieht Johannes Bauer, Filialleiter der Buchhandlung ­Poertgen Herder, Bilanz. „Wir sind froh, dass wir noch diese Woche haben“, gibt sich Andreas Weitkamp, Geschäftsführer der Modegeschäfte Weitkamp und Schnitzler, genügsam.

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